Wenn Konstrukteure nach einem Schaltgerät für die berührungslose Stellungsüberwachung von Schutztüren suchen, bietet sich der CSS34 an. Dieser Sicherheitssensor lässt sich aufgrund seiner Bauform laut Hersteller gut in die Umgebungskonstruktion integrieren. Die variable Anfahrrichtung des Sensors – vier Anfahrrichtungen sind möglich – schafft die Voraussetzung für universelle Einsatzmöglichkeiten. Da das Produkt nicht auf Magnetschalterbasis arbeitet, sondern nach einem Puls-Echo-Verfahren, ermöglicht es großen Schutztürversatz. Eine weitere Funktion ist die Reihenschaltung mehrerer Sicherheitssensoren auf einen gemeinsamen Sicherheitsbaustein. Auf der Motek präsentierte Schmersal zwei neue Versionen, die sich äußerlich nicht von den bisherigen Ausführungen unterscheiden, aber dennoch eine nennenswerte Eigenschaft bieten: Die Sensoren sind in der Lage, zusätzliche Auswertefunktionen zu übernehmen. Deshalb muss man sie nicht in Kombination mit einem Sicherheitsbaustein einsetzen, sondern kann zwei konventionelle Schütze oder Relais mit zwangsgeführten Kontakten an die Sicherheitsausgänge anschließen, deren sicherheitsgerichtete Funktion die Sensoren mit Hilfe eines Rückführkreises überprüfen. In der Version F0, die für Maschinen mit Automatikstart eingesetzt werden kann, erfolgt die Rückführung ohne flankenüberwachte Kontakte. Wird kein Automatikstart benötigt, kann ein Freigabetaster mit in den Rückführkreis eingefügt werden. In der Version F1 benötigt man einen Reset-Taster, der auf eine fallende Flanke hin überwacht wird. Diese Funktion entspricht der Reset-Funktion an hintertretbaren Schutzeinrichtungen. Die beiden Versionen überwachen auch die externe Verkabelung zum Freigabe- oder Reset-Taster auf Querschluss, Masseschluss und Fremdspannung. Somit wird die Elektronik gut genutzt, und man kann ohne Auswerteinheiten die Steuerungskategorie 4 nach EN9541 bzw. SIL3 nach EN13849 erreichen.
Berührungslose Schutztür-Überwachung ohne Auswerteeinheit
K.A. Schmersal Holding
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