Effiziente Schaltschrank-Kühlgeräte mit regelbarem Kompressor Einfach weniger Stress

Derzeit versuchen die Schaltschrank-Klimatisierer z.B. mit optimierten Kältekreisläufen und energiesparenden Lüftern die Schaltschrank-Klimatisierung energetisch zu optimieren, um die Stromkosten zu senken und den Geräten ein grünes Image zu verpassen. In Zeiten steigender Energiekosten und Bemühungen, den CO2-Ausstoß zu verringern, ist dies sicher ein zukunftsweisendes Argument, gerade in größeren Produktionsanlagen mit einer Vielzahl von klimatisierten Schaltschränken. Doch diese so modernen Lösungen basieren immer noch auf einer Regelungstechnik, die den Kompressor lediglich an- und ausschaltet. Also arbeiten diese Systeme entweder voll oder gar nicht. Außerdem braucht der Kompressor zwischen den Arbeitsphasen immer wieder definierte Stillstandszeiten, bevor er wieder anlaufen kann. Die Folge sind starke Temperaturschwankungen und Feuchtigkeitsbildung im Schaltschrank, verbunden mit hohem Stress für die installierten Bauteile und starker Beanspruchung der Kühlgeräte, was insgesamt schneller zu Ausfällen führen kann. Drei Geräte für weniger Stress Seifert hat zusammen mit einem großen Kompressor-Hersteller ein stufenlos Drehzahl-geregeltes System serienreif gemacht, dass mit diesen Nachteilen aufräumt. Mit nur drei ecool-Geräten in der Kühlleistungsbandbreite von 250 bis 3.500W lassen sich vom großen Schaltschrank bis zum Kompaktgehäuse alle gängigen Industrie-Größen und Verlustleistungen sicher abdecken. Das erleichtert Auslegung und Auswahl des optimalen Kühlgerätes. Der kompakte Kältekompressor, der sich über einen Controller drehzahlvariabel auf die jeweils geforderte Kühlleistung einstellt, braucht also immer nur die Strommenge, die für die aktuelle Verlustleistung benötigt wird. Mit der zweiten Generation der ecool-Kühlgeräte wird ein sehr gleichmäßiges Temperatur-Niveau im Schaltschrank von bis zu ±0,2K bei langsamen Leistungsveränderungen erreicht, was natürlich die installierten Elektronikbauteile und auch das Kühlgerät deutlich weniger stresst. Dies führt zu höherer Betriebssicherheit und längerer Lebensdauer. Außerdem reduziert sich die Kondensatbildung im Schrank. Weniger Energie rein – mehr Kühlleistung raus Die regelbaren Kompressoren führen dazu, den Wirkungsgrad – Coefficent of Performance (COP) – genannt, deutlich zu erhöhen: So arbeiten die aktuellen ecool-Geräte mit einem COP von bis zu 2,5 bei L35/L35, während herkömmliche Systeme hier nur 2,1 erreichen. Im Klartext z.B. für die 2.000W-Klasse bedeutet dies: Mit nur 1.000W elektrischer Leistung lassen sich 2.500W-Kühlleistung erreichen, während bekannte Geräte hier nur 2.100W erreichen. Dies entspricht einer zusätzlichen Einsparung im Jahresmittel von bis zu 20% im Vergleich zu heute verfügbaren Energiespar-Kühlgeräten. Die Leistungsreserven in den neuen Seifert ecool-Geräten bringen einen weiteren Vorteil: Wird der Schaltschrank aufgerüstet mit zusätzlichen Komponenten, muss bei den starren Systemen oftmals ein größeres Kühlgerät zum Einsatz kommen, was mit Kosten und Aufwand verbunden ist. Bei ecool entfällt der Umstieg auf ein leistungsstärkeres Kühlgerät. Speziell für Outdoor-Anwendungen lassen sich die ecool-Geräte mit einer Frischluftkühlung kombinieren, um bei niedrigen Außentemperaturen, gefilterte Umgebungsluft zur Komponentenkühlung einzusetzen, was den Strombedarf weiter deutlich reduziert. Bei einem möglichen Stromausfall können die Geräte auch per DC-Batterie betrieben werden. Somit ist eine kontinuierlich sichere Klimatisierung des Gehäuses gewährleistet. Kundenspezifische Lösungen sind kein Problem Die neuen Seifert-Hochleistungskühlgeräte mit ihrem robusten Aufbau sind integriert in einem kompakten, formschönen Gehäuse aus Stahlblech, das sich kundenspezifisch in RAL-Tönen lackieren lässt. Für spezielle Einsatzbereiche realisiert Seifert auch Edelstahl-Gehäuse. Für anspruchsvolle Anwender, bei denen Geräte \’von der Stange\‘ nicht passen, konzipiert das Seifert-Engineering applikationsspezifische Systeme, die durch flexible Produktionsstrukturen wirtschaftlich und nach internationalen Qualitätsrichtlinien gefertigt werden. Neben der Energie-Einsparung punkten die Seifert-Kühlgeräte außerdem mit weiteren umweltfreundlichen Aspekten: Sie verzichten weitgehend auf den Einsatz von Kunststoffen, arbeiten mit dem Kältemittel R134a und lassen sich bei stark partikelhaltiger Umgebung mit einem auswaschbaren Metall-Dauerfilter ausstatten. Bei kaum höheren Investitionskosten im Vergleich zu herkömmlichen Kühlgeräten können sich die starken 2nd generation ecool-Typen bereits nach wenigen Betriebsmonaten rechnen.