Das Flackern von Neonröhren und vergleichbare Lichteffekte erregen beim Menschen besonders hohe Aufmerksamkeit. Durch zufällige Lichtsignale stellt sich kein Gewöhnungseffekt ein und das Gehirn kann sich dem Reiz nicht entziehen, auch bei länger andauerndem Flackern nicht. Basierend auf diesen Erkenntnissen machte sich die Werma-Entwicklungsabteilung auf die Suche nach einem extrem aufmerksamstarken Flackerlicht. In einem mehrstufigen Laborversuch sollten Probanden verschiedene Lichtsignale beurteilen und sich selbst das auffälligste Licht zusammenstellen. Das Ergebnis der Studie war ein stochastisches, chaotisch zufälliges Flackerlicht mit optimalem Aufmerksamkeitswert: EVS – Enhanced Visibility System! Aufgrund der starken Signalwirkung eignet sich das EVS-Licht, um hohe Dringlichkeit oder besondere Wichtigkeit zu signalisieren. Auch für Gefahrensituationen oder Bereiche, in denen sofort gehandelt werden muss, ist der Einsatz des EVS-Elements denkbar. Werma setzt für das EVS-System Leuchtdioden ein. Ein Mikroprozessor steuert zufällige Lichtsignale an. Diese lassen das Licht sehr \’aufgeregt\‘ wirken und erzeugen dauerhaft eine hohe Wahrnehmung bei Anwesenden – auch aus dem Augenwinkel. Imitierten bislang LED-Signalgeräte das Leuchtbild von Glühbirnen oder Xenon-Blitzen, nutzt EVS nun die Stärken der Leuchtdioden. So erzeugen LEDs mühelos die hohe Flackerfrequenz, welche Xenon-Blitze beispielsweise nicht bewältigen könnten. Daneben punkten die LEDs mit ihren klassischen Vorteilen – ihrer Unempfindlichkeit gegen Vibrationen und Erschütterungen, ihrer hohen Lebensdauer sowie ihrem geringen Energieverbrauch.
Enhanced Visibility System
Werma Signaltechnik GmbH & Co. KG
-
Conrad auf er Electronica
Die Plattform für alles Technische
Schnelligkeit, Produktqualität, Verlässlichkeit: Conrad präsentiert auf der Electronica 2026 neue Lösungen für effiziente Beschaffung und…
-
Maschinenverordnung (EU) 2023/1230
Safety trifft Security: Was die MVO ab 2027 verändert
Die Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 (MVO) wird künftig das zentrale Regelwerk für die Sicherheit von Maschinen…
-
Steute richtet Markenarchitektur neu aus
Steute Technologies richtet die Markenarchitektur der Gruppe neu aus.
-
KI in der SPS-Programmierung
Tempo ja, Verantwortung nein
Engineering-Werkzeuge bekommen Copiloten, Codegeneratoren und Dokumentationsassistenten. Von außen entsteht der Eindruck, SPS-Programmierung lasse sich über…
-
Nachgefragt: KI-Agenten in der industriellen Automatisierung
Vom Assistenten zum Akteur: Wie weit ist Agentic AI?
Vom Antworten zum Handeln: KI-Agenten sollen künftig nicht mehr nur assistieren, sondern eigenständig Ziele verfolgen,…

















