Kistler stellt an der diesjährigen Motek drei Neuheiten vor. Die XY-Monitore der maXYmos-Baureihe dienen der konsequenten, prozessintegrierten Qualitätssicherung: Anhand der Form von Messkurven kann die Qualität eines einzelnen Fertigungsschrittes, einer Baugruppe oder des gesamten Produkts überwacht und geprüft werden. Um auch mehrstufige, gestaffelte Fertigungsprozesse messbar zu machen, wurden jetzt – in Analogie zum Modell maXYmos NC – sowohl das Top-Level-System maXYmos TL und das Basic-Level-System maXYmos BL mit einem Sequenzer Mode ausgerüstet. Mit der integrierten Ablaufsteuerung lassen sich ohne externe SPS-Programmierung komplexe Prüfprozesse abbilden. Die Programme lassen sich über die Bedienoberfläche des Touch Displays schnell und einfach einrichten. Zudem wurde das Top-Level-System um neue Bewertungselemente ergänzt, die nun das Prüfen weiterer Applikationen, wie zum Beispiel die Schalterprüfung, unterstützen. Der Einsatz des neuen Cable Extenders ermöglicht auf der einen Seite eine Kabelverlängerung zwischen TL-, NC-Messmodulen und dem Display, wobei die Datenübertragung via Ethernet erfolgt. Auf der anderen Seite können neu bis zu acht Messmodule unterschiedlicher Fertigungsprozesse auf einem Display angeschlossen werden. Insgesamt lassen sich mit dem weiterentwickelten XY-Monitor nun auch bei mehrstufigen Prozessen kurze Zykluszeiten bei hoher Wiederholgenauigkeit realisieren. Des Weiteren stellt Kistler auf der Motek ein weiteres Mitglied aus der Familie der Fügesysteme vor. Das neue Modul NCFR kann neben dem klassischen, linearen Fügeprozess auch sequenziell oder sogar gleichzeitig eine Drehbewegung des Stössels durchführen. Mit integrierten Hohlwellen-Servomotoren bietet das Modul kompakte Abmessungen und ein äusserst geringes Gewicht. Diese Konstruktion ermöglicht eine hohe Dynamik, welche die Basis für eine markante Reduktion von Taktzeiten bildet. Integrierte Sensoren erfassen und bewerten neben Kraft und Weg, auch Drehwinkel und Drehmoment der Rotation mit kontinuierlich. Der piezoelektrische Kraftsensor ermöglicht mit zwei vordefinierten Messbereichen eine hohe Auflösung, gleichzeitig bietet er eine hohe Überlastfähigkeit speziell auch im kleinen Messbereich. Mit dem neuen Fügesystem können komplexe Prozesse schnell und effizient abgebildet werden.Der Messdübel 9240A, den Kistler ebenfalls vorstellt, gehört zur Familie der Dehnungssensoren und hat einen Durchmesser von nur 8mm. Sie werden in den meisten Anwendungen als Mittel zur indirekten Kraftmessung am Bauteil genutzt – im Gegensatz zu Sensoren, welche die Kraft direkt im Bauteil messen. Je nach Ausführung eines Dehnungssensors kann dieser auf oder in einer Struktur positioniert werden. Messdübel, die im Inneren einer Struktur eingebaut werden, benötigen für die Montage eine zylindrische Bohrung. Der Vorteil solcher Sensoren liegt darin, dass das Messelement exakt dort platziert werden kann, wo die grösste Dehnung auftritt.
Erhöhte Wirtschaftlichkeit durch transparente Fertigungsprozesse
Kistler Instrumente AG
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