Auf der diesjährigen Hannover Messe präsentiert ESD eine neue PCI-Express-Ethercat-Slave-Schnittstelle. Mithilfe der ECS-PCIe/FPGA lassen sich PCs um eine Ethercat-Slave-Funktion erweitern. Das Ethercat-Slave-Controller-Board ist mit einem IP-Core von Beckhoff ausgestattet. Der Speicherbereich des Controllers wird direkt im PCI-Express-Adressraum abgebildet. Das Ethercat Slave Device lässt sich durch einen Ethercat- oder andere Master konfigurieren. Eine als Beispiel vorgesehene Informations-Datei im XML-Format gehört zum Lieferumfang. Durch die API-Bibliothek und einen Beispielcode ist eine schnelle Integration und Entwicklung möglich. Die Schnittstelle unterstützt den Bus-Master-DMA-Support, um die CPU vom Kopieren der Output-Daten in den Host-Speicher zu entlasten. Diese Funktion stellt der Ethercat Slave Stack zur Verfügung.Mit der Unterstützung von Message Single Interrupt (MSI) eignet sich die Interface-Karte für Echtzeit-Betriebssysteme wie VxWorks, RTX, RTX64. Die zusätzlichen Ethercat-Signale Sync und Latch sind PC-Intern per Pfostenstecker verfügbar. Die Interface-Karte wird inklusive Treibern, Beispielen und einer Dokumentation für Windows und Linux geliefert.
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