Die deutschen Industriefirmen erwarten seltener als zuvor steigende Exporte. Die Exporterwartungen sanken im Januar auf 7,6 Saldenpunkte nach 11,6 im Vormonat. Das gab das Ifo-Institut am Dienstag bekannt. Die sich in den Vormonaten abzeichnende Dynamik im deutschen Exportsektor hat damit einen Dämpfer erhalten. Es scheint, dass sich die Schwäche der Schwellenländer, allen voran Chinas, nun bemerkbar macht. Pessimistischer wurden vor allem Unternehmen aus der Investitionsgüterbranche, besonders in der Elektroindustrie, im Maschinenbau und in der Automobilbranche. Von dem niedrigen Ölpreis profitiert gegenwärtig allerdings die chemische Industrie. Die Exporterwartungen dort zogen merklich an.
Exporterwartungen in der deutschen Industrie sinken
ifo Institut
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