Im flüssigkeitsgekühlten Integralantriebssystem IHP-S von Servax stehen in den Baugrößen 90, 112, 132 und 160 Leistungen von 8,5 bis 112kW bei 1.500 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung. Durch die Integration der Leistungsendstufe auf dem Motor muss im Schaltschrank nur noch das zentrale Einspeisemodul untergebracht werden. Es erzeugt die DC-Speisung der im Einzel- oder Mehrachssystem verwendeten Integralantriebe. Durch diese Anordnung wird der Installationsaufwand reduziert. Im System wurde ein Verfahren zur sensorlosen Rotorlageidentifikation implementiert. Nach Angaben des Herstellers ermöglicht es einen synchronen Betrieb in Drehzahlregelung und eine Positionierung der Welle mit ±1,58 absoluter und ±0,2 repetitiver Genauigkeit. Damit kann in vielen Anwendungen auf den Rotorlagegeber verzichtet werden. Steuerungsmäßig sind die einzelnen Antriebe über einen internen Bus miteinander verbunden. Das Speisemodul wirkt als Master, der die Informationen zwischen den Teilnehmern verteilt. Voreingestellte Lösungen werden mittels PC-Software konfiguriert. Für maschinenspezifische Abläufe und Einstellungen wird das Speisemodul als SPS eingesetzt. Mit entsprechenden Zusatzmodulen wird das Speisemodul seinerseits zum Teilnehmer in einem übergeordneten Feldbussystem. Für die direkte Einbindung in die Anlagenumgebung stehen auf dem Einspeisemodul vier digitale Eingänge und vier digitale Ausgänge zur Verfügung.
Flüssigkeitsgekühlter Integralantrieb
SERVAX Landert Motoren AG
-
IoT-Füllstandmessung für vernetzte Prozesse
Wie Füllstanddaten die Logistik automatisieren
Füllstandsensoren liefern längst mehr als einzelne Messwerte. Vernetzt mit Cloud- und Inventory-Systemen können ihre Daten…
-
ZVEI: Massive Bürokratie als Investitionsbremse
Die massive Bürokratie und ein überregulierter, unflexibler Arbeitsmarkt hindern eine große Mehrheit der Unternehmen der…
-
Großunternehmen erachten Energieeffizienz als wichtig
Großunternehmen messen der Energieeffizienz einen hohen Stellenwert bei.
-
Maschinenproduktion 2026 schwächer als erwartet
Die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland schrumpft 2026 voraussichtlich das vierte Jahr in…
das könnte sie auch interessieren
-
Instandhaltung als unterschätzter Effizienzhebel
Vom Kostenfaktor zum Wettbewerbsvorteil


















