In Zukunft werden Großbatterien eine wichtige Rolle für die sichere Energieversorgung spielen. Sie sollen die Energie aus regenerativen Quellen speichern und zur Netzstabilisierung oder der gezielten Versorgung von Endabnehmern bei instabilen Netzzuständen beitragen. Deshalb haben das südkoreanische Unternehmen SK Innovation und das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Beide Partner wollen künftig gemeinsam im Bereich von Energiegroßspeichern forschen. Den Anfang macht die Einweihung eines der derzeit größten Batteriesysteme in Deutschland. Professor Michael Schenk, Institutsleiter des Fraunhofer IFF in Magdeburg, schätzt die künftige Zusammenarbeit mit dem südkoreanischen Unternehmen hoch ein: \“Die Zusammenarbeit wird uns dabei helfen, die Entwicklung von Steuerungssystemen für die künftigen, intelligenten Energienetze voranzutreiben. Magdeburg etabliert sich damit weiter als wichtiger Standort der Forschung für eine sichere und zuverlässige Energieversorgung von morgen.\“ SK Innovation ist Teil einer der drei größten koreanischen Konzernen und Hersteller von Lithium-Ionen-Batterien. Chanyul Lee, Vizepräsident von SK Innovation: \“Wir wollen uns in Deutschland, und besonders hier in Sachsen-Anhalt, stärker im Bereich der Energiespeichersysteme engagieren. Darum ist uns diese Pilotanwendung sehr wichtig.\“ Das Fraunhofer IFF forscht gemeinsam mit der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg unter anderem auf dem Gebiet intelligenter Energienetze und Versorgungsinfrastrukturen und entwickelt Lösungen für sichere Energiemanagementsysteme. Die Kooperationsvereinbarung fand während der 17. IFF-Wissenschaftstage, im Rahmen der Aufstellung eines der derzeit größten Batteriespeichersysteme Deutschlands statt. Das Speichersystem auf Lithium-Basis, das nun am Magdeburger Fraunhofer IFF steht, wird von SK Innovation geliefert und hat eine Kapazität von 0,5MWh und eine Leistung von 1MW.
Fraunhofer IFF: Kooperationsvereinbarung für Energiespeichersysteme
Fraunhofer-Institut IFF
-
Anzeige
SIL 3 ohne Safety-CPU: was das im Schaltschrank spart
Motion und Visualisierung sind längst in die SPS integriert, die Sicherheit blieb bisher an Hardware gebunden. Jetzt hat der TÜV SÜD eine virtuelle Sicherheitssteuerung bis SIL 3 und PL e abgenommen: Die Zweikanaligkeit entsteht in Software.
-
PI zeigt Security-Lösungen für die industrielle Automatisierung
Wie lassen sich industrielle Kommunikationssysteme sicher gestalten und welche Lösungen bietet Profibus & Profinet International…
-
Neuer Vorsitzender des ETG Marketing Committee
Thomas Waggershauser, Geschäftsführer von AcontisTechnologies, ist einstimmig zum Vorsitzenden des Marketing Committee (MC) der Ethercat…
-
Konfokale Messtechnik neu gedacht
Vom Messpunkt zur Linie
Mit der Sensorreihe ConfocalLine erweitert Micro-Epsilon die konfokal-chromatische Messtechnik um einen leistungsfähigen Linienscanner für präzise…
das könnte sie auch interessieren
-
Produktsicherheit, Zugriffsschutz, Datenintegrität und Compliance
So können Softwarehersteller mit CodeMeter-Tools Anforderungen des CRA erfüllen
















