Eaton Moeller stellte zur Messe in Nürnberg zahlreiche Neuheiten, u.a. im Antriebsbereich vor. Die neuen Frequenzumrichter der Reihe H-Max sind universell einsetzbar. Aufgrund ihrer Merkmale eignen sie sich besonders für Anwendungen im Bereich Heizung, Klima und Lüftung (HVAC). Neben einem Konfigurator (Wizard) für die beiden PID-Regler und einem internen Funktionsbaustein, der das Zu- und Abschalten von nicht geregelten Motoren vornimmt, integrieren die Geräte beispielsweise auch eine Funktion, ihr Verhalten im Brandfall zu definieren. Auch das Verhalten von H-Max nach einem Spannungsausfall ist vom Anwender konfigurierbar. Der Anwender bestimmt, ob bei einem erneuten Start ein Startbefehl erforderlich ist oder der Antrieb automatisch anlaufen soll. Die in der Klimabranche üblichen Vernetzungsprotokolle wie BACNet und Modbus stehen sowohl über RS485 als auch in ihrer Ethernet-Variante on Board bereit. Der Anschluss an weitere Feldbusse erfolgt über Optionskarten. Die Geräte sind wahlweise in den Schutzarten IP21 oder IP54 erhältlich. Funktionserweiterung bei M-Max Nach der Einführung der neuen Frequenzumrichter der M-Max-Reihe bietet Moeller nun zahlreiche Erweiterungen: Verfügbar sind einphasig versorgte Geräte mit 230V im Leistungsbereich von 0,18 bis 2,2kW, dreiphasige Geräte mit 230V (0,25 bis 2,2kW), 480V (0,37 bis 7,5kW) und 575V (0,55 bis 7,5kW). Für spezielle Anwendungen wie etwa ableitstromarm, EMV-Kategorie C1 oder größere Kabellängen stehen externe Filter bereit. Als kostengünstige Lösung gibt es M-Max-Geräte auch ohne internen Filter. Ableitstromarme Geräte-Kombinationen sind ebenso in Verbindung mit Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen zu betreiben. Und in EMV-Kategorie C1 lassen sich nun auch ortveränderliche Maschinen mit Steckeranschluss an M-Max-Geräte anschließen. Die digitalen Geräte-Ein-/Ausgänge bieten eine wählbare positiv- oder negativ-Logik, die beiden Analogeingänge sind jetzt auch zwischen Strom und Spannung umschaltbar. Die funktionalen Erweiterungen der M-Max-Frequenzumrichter geben Anwendern die Möglichkeit, einen zweiten Parametersatz anzulegen und beispielsweise mittels eines digitalen Eingangs zwischen diesen umzuschalten. Äußerlich erkennbar sind die funktionalen Erweiterungen an zwei zusätzlichen Tasten auf dem Bedienfeld, sie erlauben eine schnellere Navigation in den Menüs. Neben der serienmäßig vorhandenen RS485-Schnittstelle mit Modbus-Protokoll lassen sich nun weitere Feldbusse anschalten. Im Angebot sind folgende Schnittstellen: CANopen nach Profil DSP 402, Profibus DP gemäß Profil ProfiDrive 4.0 und DeviceNet. Die Feldbusschnittstellen sind sowohl für M-Max- als auch für Geräte der H-Max-Reihe anwendbar.
Frequenzumrichter H-Max und M-Max
Eaton Industries GmbH
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