Eatons Geschäftsfeld Moeller erweitert mit der neuen XC-CPU202-EC4M-XV seine XC-Steuerungsreihe nach oben ab. Ein schneller RISC-Prozessor (532 MHz) und ein größerer Speicher (4 MB) stellen deutlich höhere Ressourcen für Kommunikationsaufgaben bereit. So bietet die SPS im Vergleich zu einer XC-CPU201 eine etwa sechs- bis achtmal höhere Verarbeitungsgeschwindigkeit. Die Steuerung integriert eine Ethernet-Schnittstelle für den Programmierzugang und den Datenaustausch im Netzwerk. Das Besondere an der neuen Steuerung besteht darin, dass Anwender über unterschiedliche IP-Adressen auf sie zugreifen können. Eine kann beispielsweise als Programmierzugang definiert werden, während eine andere als reine Datenschnittstelle fungiert. Über eine spezielle Funktion lassen sich sowohl die IP-Adressen als auch die Subnet-Adressen der Steuerung individuell vergeben. Dies erlaubt eine einfache Einbindung der Steuerung in ein vorhandenes Firmennetzwerk. Das Modell fügt sich nahtlos in das bestehende XC-Sortiment von des Herstellers. So können Anwender sämtliche Ein-/ Ausgabebaugruppen, Kommunikationsbaugruppen sowie Zubehörteile verwenden. Als Speichermedien für Daten kommen wahlweise MMC-/SD-Speicherkarten oder auch USB-Sticks zum Einsatz. Ein erforderliches Betriebssystemupdate für die Steuerung kann sowohl über die Ethernet-Schnittstelle als auch über diese Speichermedien erfolgen. Neben der Ethernet- und der kombinierten CAN/easyNet-Schnittstelle verfügt die SPS außerdem über eine serielle Schnittstelle. Diese ist für Programmierzwecke, aber auch als transparente Schnittstelle für den Anschluss von Barcodelesern, Druckern oder anderem nutzbar. Per Programmfunktion oder mittels Browserbefehl lässt sich die Schnittstelle problemlos in den jeweiligen Modus schalten. Die Steuerung besitzt einen Web-Sever – über ihn ist die Steuerung via Internet ansprechbar. Alle mit der CoDeSys-Programmiersoftware erstellten Visualisierungsseiten rufen Anwender einfach per Web-Browser auf. Eine derartige Web-Visualisierung eignet sich auch hervorragend für Fernwartungszwecke.Neben der Ethernet-Schnittstelle (mit Anzeige des Link-/Kommunikationsstatus) und der CANopen/easyNet-Schnittstelle (mit schaltbarem Busabschlusswiderstand), einem 29-Bit CAN-Identifier sowie einer USB-Schnittstelle (2.0 Host) komplettieren acht digitale Eingänge und sechs digitale Ausgänge on board die Hochleistungs-PLC.
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