Das IT-Unternehmen Genua präsentiert die Fernwartungs-Appliance genubox in der neuen Version 5.1. Sie ermöglicht Maschinenherstellern den Fernzugriff, z.B. auf Industrieroboter oder Windräder, um Wartungsarbeiten via Internet durchzuführen. Da diese Anlagen häufig in rauen Industrieumgebungen oder an abgelegenen Standorten stehen, kann die genubox 5.1 bei einem Hardware-Ausfall einfach ausgetauscht werden, ohne einen Techniker vor Ort zu schicken. Denn Konfiguration, Betriebssystem und der Key für die verschlüsselten Verbindungen sind auf einem USB-Stick gespeichert: Wird dieser in eine Ersatz-Hardware umgesteckt, bootet diese automatisch und übernimmt die Aufgaben. Zusätzliche Sicherheit bietet das Gerät zudem durch eine Zweifaktorauthentifizierung, die vor dem Aufbau einer Fernwartungsverbindung durchzuführen ist. Die Fernwartungs-Appliance wird an der betreuten Maschinenanlage installiert und erzeugt im Wartungsfall eine verschlüsselte Verbindung (VPN) zu einem Rendezvous Server, zu dem der Hersteller-Service ebenfalls eine VPN-Verbindung aufbaut. Erst mit dem Rendezvous auf dem Server entsteht die durchgängige Wartungsverbindung, über die der Hersteller auf die Maschinenanlage zugreifen kann. So müssen keine unkontrollierten Zugriffe externer Dienstleister in die Netze von Kunden zugelassen werden. Die Kunden können alle Wartungsaktionen zudem über die Bedienoberfläche live mitverfolgen, zusätzlich wird ein Video-Mitschnitt abgespeichert. So wird dokumentiert, wer wann was im Kundennetz gemacht hat. Bedient wird die Fernwartungslösung über eine Windows-App, die Administration erfolgt über eine zentrale Management-Station. Mit dieser Lösung können von einem Hersteller über 1.000 Maschinenanlagen per Fernzugriff betreut werden. Der Preis für diese Hardware-Variante beginnt bei rund 925€.
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