Die induktiven Ganzmetall-Näherungsschalter der Serie 700 sind aus einem Stück Edelstahl gefertigt und in der Kabelausführung rundum dicht. Die nach dem patentierten Condet-Verfahren arbeitenden Geräte zeigen sich laut Herstellerangaben unbeeindruckt von mechanischer Beanspruchung und sind uneingeschränkt korrosionsbeständig. Die Ganzmetall-Sensoren weisen weder Kappen, Deckel noch Schweißnähte auf. Zudem ist die Materialstärke an der aktiven Fläche laut Anbieter vergleichsweise groß. Die Sensoren sollen daher druckfest sein. Eine Edelstahlhülle schützt die Elektronik. Sie ist dicht gegen das Eindringen von Flüssigkeiten und Gasen, die das Material nicht angreifen. Die Geräte erereichen laut Anbieter mittels der Condet-Technologie trotz der hohen Materialstärke der aktiven Fläche einen dreifach größeren Erfassungsabstand als andere Sensoren. Der gilt nicht nur für ferromagnetische, sondern auch für andere Metalle mit einer guten Leitfähigkeit wie beispielsweise Aluminium, Kupfer und Messing. Die Geräte eignen sich für Einsatzorte, an denen andere induktive Näherungsschalter z.B. aufgrund hoher mechanischer Beanspruchung häufig ausfallen und deren Versagen besonders folgenreich ist – u.a. in der Automobilindustrie. Aber auch in der Lebensmittelindustrie oder bei Unter- und Überwasseranwendungen im maritimen Bereich kommen diese Geräte zum Einsatz. Eine Kabelanflanschung sorgt bei der Bauform M12 für Druckbeständigkeit bis in Tiefen von 800 m bzw. Drücken bis 80 bar. Bei der Variante M18 besteht Druckdichtheit bis 600 m/60 bar, bei M30 bis 400 m/40 bar. Die Sensoren erreichen damit die Schutzklasse IP 69K, wie sie auch in der Nahrungsmittelindustrie gefordert wird.
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