MoRoS, die Industrie-Router von Insys Microelectronics für analoge und digitale Telefonnetze sowie für Mobilfunk, gibt es auch als PRO-Versionen mit erweiterter Sicherheit durch VPN (Virtuelles Privates Netzwerk) und Firewall. Aufgrund der VPN-Funktionalität ermöglichen die Geräte, die Modem, Router und Switch vereinen, über das öffentliche Internet gesicherte, vertrauliche Verbindungen zwischen Firmennetzwerken, einzelnen Computern oder Ethernet-fähigen Komponenten, die sich von den Teilnehmern wie ein LAN nutzen lassen. Der Router unterstützt Client- und Serverbetrieb und benutzt das Protokoll OpenVPN. Die Firewall lässt nur Datenpakete durch den Router passieren, die vom Benutzer vorgegebene Kriterien erfüllt. Dazu gehören als Besonderheiten auch die Berücksichtigung der Wählverbindung und der individuellen Benutzerkennung, um z.B. die Geräte von verschiedenen Lieferanten auch beim Fernzugriff gegeneinander abzuschotten oder dem mobilen Servicetechniker andere Rechte als der zentralen Leitstelle einzuräumen. Zur Sicherung der Datenübertragung gegen den Ausfall eines Übertragungswegs kann die PRO-Version über ein zusätzliches Modem an der seriellen Schnittstelle eine redundante zweite Verbindung herstellen. Auch den Funktionsumfang der MoRoS-Standardversionen hat Insys erweitert: Nach Kundenwünschen wurde das Web-Interface überarbeitet und die SMS-Einstellungen optimiert: Elf vorgespeicherte SMS-Nachrichten können an ebenso viele Adressaten gesendet werden. Zudem verfügen jetzt alle Versionen über eine serielle Schnittstelle mit Ethernet-Gateway, über die sich ein angeschlossenes serielles Gerät direkt über die IP-Adresse des MoRoS auf einem frei definierbaren Port ansprechen lässt. Die Hutschienengeräte mit den Abmessungen 70x110x75mm kommunizieren je nach Typ über analoge und digitale Telefonnetze oder das GSM/GPRS-Netz. Bis zu vier Netzwerkteilnehmer können direkt an den integrierten Switch angeschlossen und remote angesprochen werden; auch ein Datenaustausch untereinander ist möglich. MoRoS nimmt externe Verbindungen an oder baut sie eigenständig auf. Der Router vermittelt TCP/IP-Verbindungen über NAT; Port forwarding lässt Parametrierungen oder Statusabfragen über den Leitstand zu.
-
Anzeige
SIL 3 ohne Safety-CPU: was das im Schaltschrank spart
Motion und Visualisierung sind längst in die SPS integriert, die Sicherheit blieb bisher an Hardware gebunden. Jetzt hat der TÜV SÜD eine virtuelle Sicherheitssteuerung bis SIL 3 und PL e abgenommen: Die Zweikanaligkeit entsteht in Software.
-
Ulrich Leidecker scheidet bei Phoenix Contact aus
Ulrich Leidecker (Bild), Mitglied der Geschäftsführung und Chief Operating Officer, hat sich entschieden, Phoenix Contact…
-
Dynamische e-Paper-Beschriftung für Steuergeräte
Das Digital Label System (DLS) von ROSE Systemtechnik nutzt e-Paper für Steuergeräte.
















