Die Jos. Schneider Optische Werke GmbH aus Bad Kreuznach und ihre Tochtergesellschaften sind auf internationalem Expansionskurs. Der Gesamtumsatz ist in 2007 gegenüber dem Vorjahr um 5,6% auf insgesamt 93,7Mio. Euro zurückgegangen. Der Stammsitz Bad Kreuznach trug zum Ergebnis einen Umsatz von 43,8Mio. Euro (+5,8% gegenüber 2007) bei. Verantwortlich für den Umsatzrückgang der Gruppe sind vor allem Wechselkurseinflüsse, die aus dem schwachen Dollar resultieren. Hinzu kommt ein Nachfragerückgang im Consumerbereich. Das Unternehmen blickt nach wie vor optimistisch in die Zukunft. Großes Wachstum verspricht insbesondere der asiatische Raum. Die Jos. Schneider-Gruppe plant deshalb nach der Gründung einer Niederlassung in Hongkong zu Beginn dieses Jahres eine weitere Vertriebsniederlassung in der südchinesischen Stadt Shenzhen, voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte. \’Wir wollen vor allem in den Bereichen Industrieoptik sowie Servohydraulik weiter wachsen und unsere Vertriebsaktivitäten in China intensivieren\‘, sagt Dr. Josef Staub, Geschäftsführer der Jos. Schneider-Gruppe. Verstärkt hat sich das Unternehmen bereits zu Beginn des Jahres mit einer neuen, international erfahrenen Entwicklungsleiterin. Sie soll Produktentwicklungen am Standort Bad Kreuznach vorantreiben, diese aber auch in anderen Ländern, wie den USA, koordinieren. Der Standort Bad Kreuznach wird sich langfristig zu einer High-Tech-Produktionsstätte entwickeln. \’Wir haben allein im vergangenen Jahr mehr als 3Mio. in den Standort investiert, vor allem für Präzisionsmaschinen, Messgeräte und Reinraumtechnik\‘, so Dr. Josef Staub. Hinzu kamen Personalentwicklung, Reorganisation und Modernisierung der Infrastruktur. Weitere Investitionen vor allem in Technik sind für 2008 und 2009 vorgesehen.
Jos. Schneider-Gruppe verstärkt internationale Expansion
Jos. Schneider Optische Werke GmbH
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