In Deutschland haben sich bislang rund zwei Drittel der Unternehmen elektronisch vernetzt, sei es mit Dienstleistern oder Kunden. Aber ein Viertel der vernetzten Unternehmen hat mit seinen Partnern und Dienstleistern keine Mindestsicherheitsmaßnahmen vertraglich vereinbart. Dadurch können die Unternehmen Sicherheitsvergehen zwar feststellen, aber nicht ahnden, weil die Partner und Dienstleister formal gegen keine Vertragsvereinbarung verstoßen. Gleichzeitig verlangen aber zwei Drittel der vernetzten Unternehmen von ihren Partnern eine Sicherheitszertifizierung. Das ist ein Ergebnis der Umfrage unter 110 IT-Entscheidern im Zeitraum Juni und Juli 2015 im Rahmen der Potenzialanalyse \’Digital Security\‘ von Sopra Steria Consulting. Befragt wurden Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern aus den Branchen Banken, Versicherungen, sonstige Finanzdienstleister, Energieversorger, Automotive, sonstiges verarbeitendes Gewerbe, Telekommunikation und Medien sowie Öffentliche Verwaltung. Relativ hoch ist der Vernetzungsanteil in der Industrie, wo ein Viertel der Unternehmen mit Kunden und Lieferanten vernetzt ist. Einen ebenfalls hohen Grad der Vernetzung weist der Finanzsektor auf. Dort haben sich rund 40% der Unternehmen mit Lieferanten und Dienstleistern vernetzt. Rund ein Drittel aller Unternehmen ist allerdings noch gar nicht über digitale Plattformen oder Software-Lösungen miteinander verbunden. Mit Button-Klick können Sie sich die Studie als PDF herunterladen.
Keine Mindeststandards in der IT-Sicherheit bei 25% der Unternehmen
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