Rund die Hälfte aller österreichischen Unternehmen bezeichnet sich selbst als \’innovationsaktiv\‘. Das ergab eine Erhebung der Statistik Austria unter 3500 Unternehmen ab zehn Beschäftigten. Weitere Details dieser Studie: Die \’Producer\‘ sind einfallsreicher als die Dienstleister, die Großen (250 Mitarbeiter und mehr) toppen den Ideenreichtum der Kleinen (zehn bis 49 Arbeiter und Angestellte), und es werden hinter den Betriebsmauern nicht nur neue bzw. verbesserte Produkte, sondern zunehmend auch optimierte Prozesse ersonnen. Besonders findig zeigten sich die befragten Firmen bei der Suche nach effizienteren Herstellungs-, Liefer- sowie Vertriebsmethoden. Als wegweisende Impulsgeber in eine zukunftsträchtige Richtung fungierten dabei vier verschiedene Personengruppen: erstens die Auftraggeber und Kunden, die Umsatz garantierenden Leitsterne, die teilweise fordernd (gewisse Dinge wollen sie von ihren Lieferanten realisiert haben), aber auch unterstützend (sie geben wertvolle Tipps und Hinweise) auftreten. Zweitens die Zulieferer, diese sitzen ebenfalls im selben Boot und sind somit am Erhalten der \’Gesundheit\‘ des gesamten Systems mehr als interessiert. Drittens die Mitbewerber, die haben ja ähnliche \’Nüsse\‘ zu knacken, und manchmal gelingt es ihnen sogar ein bisschen früher. Viertens die Mitarbeiter in den eigenen Reihen, laut Statistik Austria jene Gruppe, die die meisten und wichtigsten Inputs liefert. Aber welche Verbesserungsvorschläge sind tatsächlich wertvoll? \“So oft einer meiner Leute eine Idee hat, bitte ich ihn, sie schriftlich niederzulegen. Ich möchte nicht, dass mich jemand bloß durch seine schöne Stimme oder seinen Charme für einen Plan einnimmt. Man kann sich das wirklich nicht leisten\“, wies Lee Iacocca, erfolgreicher Topmanager in der amerikanischen Automobilindustrie, einst auf eine menschliche Schwäche hin. Wir sind leider nicht immer objektiv. Wir lassen uns nur allzu gerne, wenn auch zumeist unbewusst – aber das ist ja gerade das Heimtückische daran -, davon beeinflussen, wer etwas sagt, wie er es sagt und was er sagt. Aber weder ein sympathisches Gegenüber noch ein angenehmer Tonfall noch ein den eigenen Vorstellungen entsprechender Beitrag machen eine gute Idee aus. Zumindest nicht alleine. Zu einem funktionierenden Erfolgsmix gehören nämlich vor allem hieb- und stichfeste Fakten. Diese erhöhen die eigene Urteilsfähigkeit ungemein, und zwar ohne Blendgefahr! (Sandra Winter)
Land der Berge, Land der Ideen
\“Das Schwerste an einer Idee ist nicht, sie zu haben, sondern zu erkennen, ob sie gut ist.\“
Chris Howland, engl. Entertainer
Sandra Winter – Edelfeder
-
Schneider Electric: starke Nachhaltigkeitsfortschritte in Q3
Schneider Electric gibt deutliche Fortschritte bei seinen Nachhaltigkeitsverpflichtungen für das dritte Quartal bekannt.
-
NTT Data eröffnet AI Factory Munich
NTT Data hat die NTT Data AI Factory Munich eröffnet. In dieser realitätsnahen Umgebung können…
-
Hochintegrierte Encoder- und Sensor-ICs
Mit dem Schwerpunkt Robotik präsentiert IC-Haus auf der SPS in Nürnberg Lösungen für die Positionserfassung…
-
Lapp erzielt erstmals Umsatz von über 2Mrd.€
Lapp erzielte im Geschäftsjahr 2026 nach vorläufigen Berechnungen einen Rekordumsatz von mehr als 2,3Mrd.€.
-
Steuerungslösungen für Reinraumanwendungen
Kundenspezifisch integriert
Reinräume stellen hohe Anforderungen an Steuerungssysteme. Anstatt einzelne Komponenten zu liefern, entwickelt Akytec anwendungsspezifische Steuerungslösungen,…
das könnte sie auch interessieren
-
IE5-Antriebe sparen bei Veltins Platz in der Getränkeproduktion
Raumgewinn direkt an der Abfülllinie














