Linearmotoren

Bei den Linearmotoren von Octacom wird das Vorschubelement des Motors nicht gedreht, sondern durch den Motor gezogen oder geschoben (die Spindel auf dem Bild dient nur der Veranschaulichung). Der Motor baut im Vorschubelement ein schraubenartiges Magnetfeld auf. Durch die Verschiebung des Magnetfelds im Motor wird die Bewegung des Vorschubs beeinflusst. Angesteuert wird der Motor mit einem herkömmlichen Frequenzumrichter. Über die Veränderung der Frequenz wird die Geschwindigkeit, mit der das Vorschubelement (die Eisen-Schraubenlinie) durch den Magnetfluss in das Rohr ein- und ausfährt, variiert. In der normalen Ausführung kann die Schraubenlinie mit nichtmetallischem Material, z.B. Kunstharz, ausgefüllt werden. Damit wird eine glatte Oberfläche erzeugt. Diese Technik funktioniert laut Hersteller ohne Führung und drehendes Element. Das runde Vorschubelement im Motor wird nur durch das Magnetfeld bewegt. Mit dieser Lösung sind neue Antriebskonzepte möglich, mit denen sich z.B. hydraulische- und pneumatische Zylinder ablösen lassen.