Modernere und schnellere Übertragungsmöglichkeiten müssen gefunden werden, dazu bietet sich das Ethernet mit seiner einfachen Handhabung und hohen Geschwindigkeit an. Der Anschluss von Geräten wie Steuerungen, Regler, dezentrale I/Os usw. in dieser Umgebung ist nicht immer einfach. Bestehende Anlagen verfügen oft über keinen eigenen Ethernet Port oder die zugehörigen Applikationen arbeiten nur mit lokalen COM-Ports und wissen nichts von Netzwerken oder TCP/IP, da viele dieser Applikationen geschrieben wurden bevor Ethernet Einzug in die Industrie gehalten hat. Die einfachste Art der Einbindung von seriellen Geräten in eine Netzwerkumgebung ist der Anschluss über Ethernet-/Seriell-Wandler der Digicomm GmbH, die für die meisten Anwendungen eine entsprechende Lösung bieten. Ist die Anbindung an das Ethernet geschafft, kämpft man aber weiterhin mit den \’alten\‘ Problemen wie Reduzierung der Geschwindigkeit bei entsprechender Leitungslänge, Störanfälligkeit durch hohe elektromagnetischen Einflüsse und fehlende Potenzialtrennung zwischen den Anlageteilen. Viele Maschinenbauer setzen dabei verstärkt auf Glas-Lichtwellenleitungen, die sehr hohe Datenmengen bei gleichzeitig steigenden Leitungslängen zulassen. Weitere Vorteile gegenüber der herkömmlichen Kupfertechnik sind: – hohe Störsicherheit – Potenzialtrennung zwischen den Teilnehmern – Große Übertragungsdistanzen bei gleichzeitig hoher Datenrate – maximale Teilnehmerzahl ohne Begrenzung durch die elektrischen Eigenschaften der verwendeten Kommunikationsschnittstelle Für die unterschiedlichen Schnittstellen stehen Medienkonverter zur Verfügung, die die unterschiedlichsten Schnittstellen in LWL wandeln. Mit der LWL Konverterfamilie FRM-220 bietet die Digicomm GmbH Lösungen für die Datenübertragung über LWL-Kabel. Die Grundgeräte sind modular aufgebaut und können in verschiedenen Gehäuseformen eingesetzt werden. Es sind sowohl Einzelkonverter für einfache Punkt zu Punkt Verbindungen als auch kompakte 19\“-Technologien verfügbar. Alle Module können über SNMP-Management überwacht werden. Darüber hinaus können auch die LWL-Konnektoren als integrierte Anschlüsse oder wechselbare SFP-Module gewählt werden. Neben der üblichen Konvertierung auf Ethernet gibt es aus der gleichen Familie Lösungen für die Anpassung von Multimode auf Monomode, und für den Industriebereich Medienkonverter mit RS422, RS485 oder V.24/RS232 und ebenfalls für 20mA. Selbst analoges Telefon oder ISDN-Verbindungen können über LWL übertragen werden. Die Medienkonvertermodule sind für Multimode bis 2,5km geeignet und in der Monomodeversion von 15 bis 120km abgestuft lieferbar. In der Gigabitausführung ist die Entfernung auf 80km beschränkt. Eine zusätzliche WDM Version gibt es für 20 und 40km Entfernungen. Steckerausführungen sind in SC, LC, ST, MT-RJ, FC und GBIC-SC bzw. SFP-LC verfügbar. Durch die Autonegotiation Option erübrigt sich die Auswahl des Ethernet RJ45 Kabels, da die Anschlüsse automatisch angepasst werden.
LWL Konverterfamilie FRM-220
Der zunehmende Einsatz verschiedener Automatisierungstechniken in allen Bereichen des Maschinenbaus verlangt die Verarbeitung immer größerer Informationsmengen. Die bislang eingesetzten seriellen Schnittstellen sind oft nicht mehr in der Lage, zeitgerecht die komplexen Abläufe zu steuern, bzw. die anfallenden Prozessdaten zu erfassen.
Digicomm
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