Der Einsatz des unsichtbaren Lichts benötigt besondere Maßnahmen zur Auswertung. Die eingesetzten Kameras haben zumeist eine deutlich geringere Auflösung als die sonst im sichtbaren Bereich verwendeten Typen. Teilweise wird eine extra Kühlung benötigt, um die Infrarotstrahlung zu erfassen. Die von den Infrarotkameras erzeugten Bilder liegen zunächst in Graustufen vor, die erst in Form von Falschfarbendarstellungen für das Auge zu aussagefähigen Informationen werden. Der integrierten bzw. externen Software kommt eine entscheidende Funktion zu, um die thermografischen Aufnahmen auszuwerten. Mit der Wärmefluss-Thermografie reifte in den letzten Jahren eine zerstörungsfreie Prüftechnik heran, die sich besonders für die Qualitätssicherung eignet. Es lassen sich unsichtbare Materialdefekte wie Klebefehler oder Blasen lokalisieren, Fremdkörper in Lebensmitteln entdecken oder Schweißnähten bzw. Schweißpunkte an Blechen kontrollieren. Auf unserer Homepage können Sie nach dem Einloggen neben den hier abgedruckten noch zusätzliche Angaben finden. (ghl)
Marktübersicht: Infrarot-Bildverarbeitung
Aus dem Infrarot-Spektralbereich von 0,780 bis 1.000µm Wellenlänge wird bevorzugt der untere Bereich bis 14µm für eine Vielzahl von Anwendungen verwendet. Neben der bekannten Verwendung mobiler Thermohandkameras bei der Prüfung der Wärmeabstrahlung von Gebäuden sind mittlerweile eine Reihe interessanter Einsatzgebiete in verschiedenen Branchen getreten.
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