Eine wichtige Anforderung an eine Sicherheitssteuerung ist die einfache Programmierung und Parametrierung. Die wichtigsten Sicherheitsfunktionen gibt es in Form von kostenpflichtigen, zertifizierten Standardbausteinen. Diese sind lediglich zu verknüpfen und zu parametrieren. Da die Bausteine bereits von der BG und vom TÜV abgenommen sind, vollzieht sich der spätere Abnahmeprozess der Gesamtanlage schneller und unkomplizierter. Für den Schutz vor unbefugtem Zugriff und Manipulationen bietet die Sofware der Hersteller die entsprechenden Verschlüsselungsmöglichkeiten. Verwendete Programmiersprachen sind AWL (Anweisungsliste), KOP (Kontaktplan) sowie FBS (Funktionsbausteinsprache). Auch grafische Programmiersprachen sind im Angebot. Bei verschiedenen Softwareversionen hat der Anwender die Möglichkeit der Sprachumstellung für den weltweiten Einsatz.
Flexibilität
Auch Flexibilität wird bei den Sicherheitssteuerungen groß geschrieben. Dies wird durch die integrierten Anschlussoptionen für die Standard- und Sicherheitsfeldbussysteme gewährleistet. Die Kommunikationsschnittstellen bieten die optimale Plattform für eine flexible Erweiterung oder Änderung des Systems. Die Diagnosefunktionen zur raschen Behebung von Störungen und Fehlern sind ebenso ein wichtiger Bestandteil. Hier sind Klartextanzeigen für den Inbetriebnehmer, Instandhalter oder Maschinist von Vorteil. In der folgenden Marktübersicht findet man sowohl Ausführungen für Einzelmaschinen und kleine Steuerungsanwendungen als auch modular aufgebaute Systeme, geeignet für mittlere und große Applikationen. Die Geräte steuern nicht nur Sicherheitsfunktionen sondern übernehmen auch Standardsteuerungsaufgaben. (hsc)
















