Fazit

Die Antriebstechnik ist ein Schlüsselbereich im Maschinenbau, weil sie für die Bewegungsführung verantwortlich ist. In der Zukunft wird es noch wichtiger sein, die Bewegungen so einfach wie nur möglich parametrierbar zu machen, statt aufwändig zu programmieren. Im Zuge von Industrie 4.0 müssen moderne Maschinen so flexibel wie möglich sein. Damit die Komplexität dann für die Maschinenbediener und Anwender nichts ins Unendliche läuft, hat Lenze wichtige Rahmenbedingungen geschaffen, die die Beherrschbarkeit der Komplexität sicherstellen. Hierbei werden zertifizierte und einheitlich standardisierte Usability-Analysen an Bedeutung gewinnen.

Erstmalig präsentiert Lenze die neu entwickelte Frequenzumrichterreihe i500 auf der SPS IPC Drives in Nürnberg. Die Inverter sind auf Kompaktheit, Modularität und Einfachheit ausgelegt und erfüllen hohe Ansprüche an die Ressourceneffizienz. Zu den Highlights zählen unter anderem IGBT-Technik, ein stufenlos geregelter Lüfter sowie die aktive Zwischenkreissymmetrierung. Auch die Leistungsdichte konnte gesteigert werden. Die Geräte sind kompakt und aufgrund weniger Verlustwärme und eines ausgeklügelten Kühlkonzeptes auch Schulter an Schulter im Schaltschrank einbaubar. Die i500-Reihe passt bis 11kW Leistung in 150er-Schaltschränke. Zudem erfüllt er schon jetzt im Leistungsbereich von 0,25 bis 45kW die Wirkungsgradklasse IE2 der Norm EN50598-2. Die neuen Umrichter der i500-Serie sind Schulter an Schulter im Schaltschrank einbaubar.

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