Das Resümee der Micro Innovation nach Messeschluss der diesjährigen SPS/IPC/Drives lautete ganz einfach: \’Sehr erfolgreich\‘. Die Anzahl der Messekontakte (Leads) stieg überdurchschnittlich verglichen mit dem bereits guten Vorjahresergebnis und lag über den Erwartungen. Neben den Produkten des Schweizer Unternehmens hatte das \’Stargate\‘ des Messestandes in Halle 7 große Anziehungskraft. Während der drei Messe-tage meldeten sich rund 7.500 Besucher zum Gang durch diese Attraktion an. Damit nutzte fast jeder sechste Messebesucher die Chance, täglich einen von fünf iPods zu gewinnen. Das positive Ergebnis der Messe führt Oliver Schleicher, Geschäftsführer der Micro Innovation GmbH in Bonn auf unterschiedliche Gründe zurück: Einerseits hat das Unternehmen mit dem XV100 jetzt die vielleicht kleinste Displaysteuerung der Welt im Programm, andererseits entwickelt sich MI zum international orientierten Systemanbieter in der Automatisierungsbranche. \“Das XV100 bietet in der Compact-Klasse des Maschinen- und Anlagenbaus neue Automatisierungsmöglichkeiten und ein sehr attraktives Preis-/Leistungsverhältnis. Beides stößt in der jetzigen, wirtschaftlich unsicheren Zeit naturgemäß auf großen Zuspruch\“, ist der Geschäftsführer überzeugt. \“Das nur 136*100*30mm große Gerät mit vollgrafischem 3.5\“ Touch-Display im QVGA-Format und 400MHz Risc-Plattform überzeugte viele Besucher vor allem durch seine Funktionalitätsvielfalt als HMI oder HMI-PLC\“, berichtet Schleicher. Möglich wird das äußerst kompakte XV100-Mainboard durch ein 10-lagiges Design. Die Projektierung einer Visualisierungsapplikation für das XV100 erfolgt durchgängig wie bei allen HMIs des xSystemV – mit dem branchenunabhängigen Visualisierungssystems Galileo. Es unterstützt mit über 150 Protokollen die Kommunikation zu allen gängigen Steuerungen wie Siemens, Allen Bradley, Mitsubishi usw. \“Der Vorteil gegenüber bisherigen Operator-Panels liegt darin, dass das Bedienkonzept größerer HMIs jetzt auch in der Compact-Klasse genutzt werden kann. Damit können einerseits Anlagen mit einem HMI ausgerüstet werden, die bislang ohne Visualisierung auskommen mussten oder die nur mit einem einfachen, zeilenorientierten Display ausgerüstet waren\“, erklärt Schleicher. Gleichzeitig System und Komponente Der MI-Erfolg ist seiner Ansicht nach vor allem durch die jährliche Investition von fast 20% des Umsatzes in die Entwicklung neuer und die kontinuierliche Verbesserung bestehender Produkte möglich. Das unterscheide MI technologisch von Wettbewerbern. \“Im Aufbau des Produktportfolios offener Automatisierungslösungen liegt ein weiterer Erfolgsfaktor und Abgrenzungspunkt\“, versichert Schleicher. MI berücksichtigt dazu zwei grundsätzliche Sichtweisen bei der Realisierung von Automatisierungs- lösungen: die nach reinen Automatisierungskomponenten und die nach Teil- und Gesamtsystemen. \“Mit offenen, systemischen Komponenten, die eine problemlose Ankopplung an Third Party Geräte erlauben, ermöglichen wir Innovation in Anlagen oder Maschinen, ohne dass der Kunde alle bestehenden Komponenten ersetzen oder auf vorgegebene verzichten muss\“. Als Beispiel nennt er reine HMI-Geräte mit der eigenen Visualisierungssoftware Galileo, die dank zahlreicher Schnittstellen und Unterstützung von über 150 Kommunikationsprotokollen mit allen wichtigen Third Party-Steuerungen und Komponenten kommunizieren können. Jede Komponente kann jedoch auch als Teil eines durchgängigen Gesamtsystems \’made by Micro Innovation\‘ verwendet werden. So entstehen Gesamtlösungen bestehend aus z.B. HMI-PLC, E/A-Komponenten und Motion-Control aus einer Hand. \“Hieraus hat sich der Begriff \’systemische Komponente\‘ entwickelt\“, verdeutlicht der langjährige Automatisierungsfachmann. Klassifizierung
Micro Innovation System: Skalierbar und umfassend
Zufrieden blickt Micro Innovation (MI) auf die diesjährige SPS/IPC/Drives zurück. Kurz vor Messeschluss sprach das SPS-Magazin mit Oliver Schleicher, Geschäftsführer der MI GmbH in Bonn, über seine Eindrücke und sein Fazit zum Automatisierungs-Event des Jahres.
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