Das G2C-Programm wird durch 14 große europäische Partner der CLPA gefördert, darunter 3M, ABB Robotics, Balluff GmbH, Bihl+Wiedemann GmbH, Cognex, Datalogic S.p.A., Hilscher Gesellschaft für Systemautomation mbH, HMS Industrial Networks, IDEC Corporation, Mitsubishi Electric Europe B.V., Pepperl + Fuchs GmbH, Proface Europe B.V., Wago Kontakttechnik GmbH & Co. KG und dem Geschäftsbereich Ethernet-Infrastruktur der Firma Weidmüller. John Browett, Acting General Manager der CLPA in Europa, erklärt: \“CC-Link ist zum De-facto-Standard für industrielle Feldbusse in vielen asiatischen Industrien geworden. Z.B. nutzen 80% des Marktes für Flachbildschirme CC-Link. Diese Stärke in Asien nutzt CLPA, da europäische Gerätehersteller bei Entwicklung und Vertrieb CC-Link-kompatibler Produkte im chinesischen Markt eine wesentlich höhere Marktakzeptanz haben. Als ein weit verbreiteter offener Standard hat CC-Link außerdem ein sehr großes Wachstumspotenzial. Das haben auch unsere Partnerunternehmen erkannt.\“ In 20 Jahren werden sich die weltweiten Fertigungsstrukturen grundlegend verändert haben. Technologien, insbesondere im Bereich der Steuerungstechnik, werden sich drastisch weiterentwickelt haben, ihre geografische Verbreitung wird komplett neu geordnet sein. Das Resultat werden eine wortwörtliche globale Fertigung, Vertrieb und Konnektivität sein. Im Mittelpunkt dieser Globalisierung steht China. Verbreitung von CC-Link in Asien Seit den späten 70er Jahren stieg China zur zweitgrößten Volkswirtschaft weltweit auf und ist heute der führende Markt und Hersteller vieler als selbstverständlich erachteter Konsumgüter. In rund 30 Jahren ist es China gelungen, den Industrialisierungsgrad zu erlangen, den westliche Industriegesellschaften erst nach über 100 Jahren erreicht hatten. Zunächst basierte ein Großteil dieses Wachstums auf manuell durchgeführten, arbeitsintensiven Prozessen. Im Westen in der Regel hochautomatisierte Branchen, wie z.B. die Fertigung in der Automobilindustrie, waren anfangs in China weitestgehend nicht automatisiert. In den letzten Jahren jedoch wurden die daraus entstehenden Kostennachteile im internationalen Wettbewerb immer deutlicher. Um die führende Position in der weltweiten Fertigung beizubehalten, wurde Automatisierung in chinesischen Industrien übernommen. Viele international führende asiatische Unternehmen folgten dem Trend und errichteten Produktionsstandorte in China. Da CC-Link in vielen dieser Unternehmen bereits als Standard vorherrschte, wurde das offene Netzwerk auch in den neuen Fabriken eingesetzt. Die CLPA sieht im starken wirtschaftlichen Fokus auf China und dem steigenden Automatisierungsgrad der Region große Chancen für europäische Unternehmen. Vor diesem Hintergrund hat sie die G2C-Kampagne ins Leben gerufen. Ziel sei es, so die CLPA, den europäischen Firmen den Zutritt zum chinesischen Markt zu erleichtern. Die G2C-Initiative Die G2C-Initiative lässt sich in zwei Kernbereiche untergliedern: Im ersten Schritt wird ein CC-Link-Produkt für den Einsatz im chinesischen Markt vorbereitet. Dafür bietet die CLPA kostenfreie Unterstützung bei der Entwicklung an und stellt kostenlose Probe-Sets von Muster-Komponenten und Kabeln von dem Partner 3M bereit. Die Partner Hilscher und HMS steuern spezielle Angebote für ihre Lösungen netX und Anybus bei. Die Firma Weidmüller stellt ein Starter-Kit für einen 10Gb konfektionierbaren RJ45 Feldanschluss für die CC-Link IE-Feld-Infrastruktur zur Verfügung. Sobald ein Produkt oder System für den Markt vorbereitet ist, erhält das teilnehmende Unternehmen umfassende Vertriebsunterstützung in China. Neben kostenloser Werbung in führenden chinesischen Fachzeitschriften für Automatisierung und auf einschlägigen Websites bietet die Organisation weiteren Support bei Road Shows, Webinars und Messen an. CLPA-Partner Mitsubishi Electric ermöglicht zudem den Besuch führender Fertigungseinrichtungen in Asien. Auch für Unternehmen, die bereits im chinesischen Markt aktiv sind, erhöhen sich durch die Kooperation Faktoren wie Reichweite und Marktakzeptanz. Die Maßnahmen vor Ort werden von dem umfangreichen CLPA-Netzwerk mit über 20 Standorten landesweit begleitet, entweder durch die CLPA selbst oder von einem ihrer Partner. Um alle Vorteile dieser Initiative nutzen zu können, muss die Mitgliedschaft in der CLPA innerhalb des Kampagnenzeitraums beantragt werden. Das Programm wurde im Oktober 2011 gestartet und zunächst auf eine Laufzeit von einem Jahr festgelegt. Langfristig soll die Initiative weltweit verfügbar gemacht werden. Mit ihrer Kampagne verfolgt die CLPA zwei Ziele: Einerseits möchte die Organisation durch ihre Unterstützung wesentlich zum Erfolg europäischer Unternehmen im chinesischen Markt beitragen. Andererseits sollen die Vorteile von \’The Non-Stop Open Network\‘ über die Verbreitung von CC-Link in der europäischen Automatisierungsbranche zunehmend weiteren Industriezweigen vermittelt werden.
Mit CC-Link auf nach China Wie CC-Link den Markteintritt in den chinesischen Markt erleichtern soll
Die andauernde industrielle Entwicklung in China wird in den kommenden Jahrzehnten voraussichtlich einer der wichtigsten Faktoren für das weltweite Wirtschaftswachstum sein. Der Zugang zum chinesischen Markt ist daher wesentlich für die Wachstumschancen vieler Unternehmen der Automatisierungsbranche. Davon zeigt sich die CC-Link Partner Associaton (CLPA) überzeugt und hat daher das Programm \’Gateway to China\‘ (G2C) ins Leben gerufen, das die weite Verbreitung des Netzwerks in der Region nutzt, um europäische Unternehmen beim Eintritt in den chinesischen Markt zu unterstützen.
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