Modulare Glasfaser-Modems

Westermo Data Communications hat eine Palette modularer Glasfasermodems auf den Markt gebracht, die Verbindungen für Punkt-zu-Punkt-Applikationen, Multi­drop- oder redundante Ring-Anwendungen mit RS232, RS422/485 oder Profibus-Geräten – auch in rauen Umgebungen – ermöglichen. Mit Faserlängen von bis zu 80km eignen sie sich laut Hersteller zur Anwendung für WANs in der Industrie. Die sechs verschiedenen Glasfasermodems der Produktreihe ODW600 bestehen aus COTS-Komponenten. Vor der Lieferung wird jedes Produkt je nach Anwendung kundenspezifisch mit einer der vier Arten kompatibler Transceiver ausgestattet (Multimode 5km, Singlemode 15km, Singlemode 40km, Singlemode 80km). Die optischen Komponenten werden auf einen Rahmen montiert. Dadurch können sie entsprechend der Entwicklung der Anwendungen der Kunden konfiguriert werden. Die ODWs können, den jeweiligen Abständen entsprechend, mit verschiedenen Glasfaser-Transceivern ausgestattet werden. Die Glasfaser-Transceiver können auch gemischt sein, d.h. eine Leitung für Multimode und die andere für Singlemode. Die Glasfasermodems sind dreifach galvanisch isoliert, um den Schutz des Modems gegen Störungen und Überspannungen zu sichern. Nach Angaben des Herstellers sind sie leicht auf einer 35mm-DIN-Schiene montierbar, entsprechen der RoHS-Richtlinie und haben einen erweiterten Arbeitstemperaturbereich von 40 bis 70°C sowie eine redundante Stromversorgung. Die Modems haben ein Retiming-Feature. Diese Funktion reduziert Probleme mit Jittern und ermöglicht eine zuverlässige Kommunikation. Weiterhin verfügen sie über eine \’Watchdog\‘-Funktion, die sie überwacht und im Fehlerfalle automatisch zurück steht. Außerdem haben die Geräte eine LED-Fehleranzeige und Relaiskontakte, die an ein PLC- oder ähnliches Gerät angeschlossen werden können. Damit ermöglichen sie die Diagnose von Netzwerkfehlern von einem zentralen Punkt aus.