In den Mittelpunkt der M&M Software-Pressekonferenz stellte Andreas Börngen, Geschäftsführer Vertrieb und Produktmarketing, das Thema FDT 2.0. Relevant ist der neue Standard für Hersteller von Geräten und Prozessleitsystemen. Zunächst müssen aber FDT 2.0-Frames auf dem Markt sein, damit die neuen DTMs überhaupt laufen können. Das ist auch ein Grund, warum M&M zuerst aktualisierte Frame-Produkte auf den Markt bringen wird. Das Unternehmen empfiehlt DTM-Herstellern, den Umstieg auf FDT 2.0 zeitnah zu planen, da neue DTM-Projekte zwar nach wie vor für FDT 1.2.1 entwickelt werden, jedoch bereits auf der .NET-Technologie basieren. Bei der Auslegung der DTM-Architektur sollte darauf geachtet werden, dass ein späterer Umstieg auf FDT 2.0 mit minimalem Migrationsaufwand möglich ist. Bereits existierende DTMs können dann an den neuen Standard angepasst werden, wenn ohnehin eine generelle Überarbeitung des DTMs ansteht. Da der neue Standard eine Rückwärtskompatibilität verspricht, werden \’alte\‘ DTMs auch noch in FDT 2.0-Systemen laufen. Laut Börngen werden alle Gewinner des neuen Standards sein, aber allen voran der Endkunde mit seiner Prozess- oder Fabrikautomationsanlage. Für ihn werde sich die Qualität, Stabilität und Interoperabilität der Systeme weiter verbessern. Er werde auch von einer gesteigerten Performance profitieren sowie von der Möglichkeit an verteilten Installationen in weitläufigen Anlagen. Ermöglicht werden die Verbesserungen vor allem durch den Technologiewechsel von COM und ActiveX-Technologie hin zu .NET und WPF-Technologie. Damit verbunden finden sich neue Architekturansätze und ein geändertes Datenmodell.
Neuer Standard FDT 2.0
M&M Software GmbH
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