Der REF-16-S ist ein einpoliger elektronischer Sicherungsautomat mit rein elektronischer Abschaltkennlinie, dessen Hauptmerkmal die aktive Strombegrenzung zur selektiven Absicherung von Lastkreisen ist, die von einem DC 24V-Netzteil versorgt werden. Bei Überlast oder Kurzschluss schaltet der Sicherungsautomat ohne Rückwirkung auf die DC 24V-Versorgung ausschließlich den fehlerhaften Pfad ab. Dies verhindert, dass bei einem Fehler in einem einzelnen Lastkreis die Spannung einbricht und alle am Netzteil angeschlossenen Verbraucher ausfallen. Der Sicherungsautomat begrenzt Kurzschlussströme auf das typisch 1,25-fache des ausgewählten Nennstroms und schaltet fehlerhafte Stromkreise nach spätestens 800ms ab. Stromspitzen beim Einschalten oder im Betrieb hingegen werden toleriert, größere kapazitive Lasten bis zu 20.000µF sind kein Problem. Über ein Remote-Resetsignal oder ein Remote-Steuersignal On/Off ist zudem eine Fernbetätigung möglich. Im ersten Fall lässt sich nach der Überstromabschaltung der Stromkreis über die Steuerung wieder scharf schalten, ohne den Schaltschrank öffnen zu müssen. Im zweiten Fall übernimmt der REF16-S neben der Absicherung auch zusätzlich eine Relaisfunktion für das Ein- und Abschalten der Lasten. Der manuelle On/Off-Schalter direkt am Gerät erlaubt darüber hinaus eine gezielte Inbetriebnahme einzelner Lastkreise. Die selektive Lastabsicherung ist in den Nennströmen 1, 2, 3, 4 und 6A verfügbar. Drei Kennlinien für eine optimale Anpassung Bei der Baureihe 2216-S handelt es sich um ein- oder zweipolige thermisch-magnetische Schutzschalter, ausgelegt für AC-Spannungen bis 240V (50/60Hz) und DC-Spannungen bis 50 (einpolige Version) bzw. 80V (zweipolige Version). Die Schutzschalter sind in verschiedenen Nennströmen von 0,5 bis 16A verfügbar und optional mit Signalkontakten (Wechsler) zur Einleitung von Alarm- und Folgeschaltungen oder zur Anzeige der Hauptkontaktstellungen lieferbar. Zur Verfügung stehen drei unterschiedliche Kennlinien. Damit lässt sich der Schutzschalter an die zu schützenden Lasten und deren Zuleitungen anpassen. Die für DC-Stromkreise ausgelegte F1-Kennlinie ist superflink und entspricht der bei Sicherungsautomaten bekannten A-Charakteristik. Die Kennlinie F2 und die mittelträge Kennlinie M1 sind dagegen sowohl für AC- als auch DC-Anwendungen konzipiert. Die F2 Kennlinie entspricht der Auslöse-Charakteristik B und die Kennlinie M1 der Auslöse-Charakteristik C nach IEC/EN60898/1 (DIN VDE0641-11). Stecksockelsystem mit Kodierstiften Die einkanaligen und anreihbaren Stecksockel 80plus und 81plus haben eine Breite von jeweils 12,5mm und lassen sich einfach auf eine Hutschiene aufschnappen. Mit Hilfe von Steckbrücken kann eine Sammeleinspeisung vorgenommen und gleichzeitig auch die in der Praxis häufig benötigten Parallel- und Reihenschaltungen von Signalkontakten realisiert werden. Zudem besitzen die Sockel eine integrierte Halteklammer und Kodierstiftaufnahmen. Die Halteklammer gewährleistet, dass die steckbaren Geräte auch bei höheren Schock- und Vibrationsbelastungen fest im Sockel fixiert bleiben. Mit Hilfe der Kodierstiften kann die Nennstromstärke eines Steckplatzes nach dem \’Schlüssel-Schloss-Prinzip\‘ kundenindividuell kodiert werden. Geräte mit höheren Nennstromstärken lassen sich anschließend nicht mehr aufstecken. Versehentliche und in aller Regel gefährliche Nennstrom-Überdimensionierungen sind damit ausgeschlossen. Der Stecksockel 80plus ist der erste E-T-A Sockel mit Push-in Technologie für den direkten Leiteranschluss, d.h. starre oder auch flexible und verdichtete Leiter können direkt und ohne zusätzliches Werkzeug in die Klemmen gesteckt werden. Der Sockel besitzt eine 6mm2 Einspeiseklemme, zwei 4mm² Lastabgangsklemmen und drei 1,5mm² Signalisierungsklemmen. Der Sockel 81plus ist in Schraubklemmentechnik für Mehrleiteranschluss ausgeführt und besitzt eine 10mm² Einspeiseklemme, eine 10mm² Lastabgangsklemme und drei 2,5mm² Signalisierungsklemmen. Beide Sockel sind ausgelegt für Nennspannungen bis maximal AC 277V und DC 80V. Sind die Stecksockel installiert und verdrahtet, können die 2216-S und REF16-S Module sekundenschnell aufgesteckt werden. Auch der Austausch von Geräten bei unter Spannung stehenden Anlagen wird durch die Stecktechnik erleichtert: Einfach die Arretierung lösen, das Gerät aus dem Sockel ziehen und einen neuen Schutzschalter aufstecken. Ein weiterer Vorteil der Stecktechnik ist, dass bei der Erstinstallation bereits Reservesteckplätze vorgesehen werden können. Zukünftige Anlagenerweiterungen können so schnell und ohne langwierige Betriebsunterbrechungen durchgeführt werden.
Nie mehr Platzangst 12,5mm schmaler Schutzschalter sorgt für mehr Platz im Schaltschrank
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