Die optischen Sensoren iC-LTA und Serie iC-PT des Unternehmens iC-Haus bieten Inkremental- und Kommutierungssignale auf kleinem Bauraum. Zum Einsatz kommt ein 0,9mm dickes optoQFN mit Planfenster. Laut Hersteller genügt der verbesserten Phased-Array-Struktur der Fotochips eine Abtastfläche von 1,9×3,1mm, um beispielsweise 2.500 Impulse von einer Codescheibe mit 26mm Durchmesser zu erzeugen. Es stehen iC-PT-Sensoren und Maßverkörperungen für Durchmesser von 26mm (Typ iC-PT2613) und 33mm zur Verfügung (Typen iC-PT33xx), sowie mit iC-LTA ein funktionskompatibles, aber strukturfreies Photoarray für kundenspezifische Sonderausführungen. Die üblichen Hall-Sensoren zur Motorkommutierung werden durch drei separaton-Chip-Abtastspuren abgelöst. Hier bestimmt die Codescheibe das gewünschte Signal und ist an die benötigte Motorpolzahl anpassbar. Die Photostromsignale werden durch rauscharme CMOS-Verstärker aufbereitet und wahlweise kompariert oder 2-fach interpoliert und über 4mA-Push-Pull-Treiber als Encoder-Quadratursignal mit Index ausgegeben. Ausgangsfrequenzen bis 800kHz sind zulässig, was eine Motorregelung mit Drehzahlen von bis zu 20.000U/min ermöglicht (bei 2.500 Impulsen). Zum Anbau und zur Ausrichtung können analoge Testsignale aktiviert werden. Aufgrund derkleinen Abtastfläche und der hohen Empfindlichkeit reduziert sich der Energiebedarf für die erforderliche LED: Als Betriebsstrom genügen nach Herstellerangaben wenige Milliampere. Das verbessert die zu erwartende LED-Lebensdauer vor allem bei hohen Betriebstemperaturen im Motor. Die Bausteine iC-LTA und iC-PT übernehmen selbst die LED-Regelung und kompensieren Veränderungen im Einsatztemperaturbereich von 40 bis 120°C. Mit aktuellen Encoder-LEDs, beispielsweise iC-TL85 oder iC-SD85, beträgt die System-Stromaufnahme ca. 12mA. Eine Versorgungsspannung ab 3,5V genügt , sodass beim Betrieb an 5V je nach Bedarf ein externer Verpolungsschutz und ein Spannungsregler ergänzt werden können. Hannover Messe 2011 / Halle 9, Stand H26
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