Für Power-over-Ethercat reichen bei 10/100MBit/s vier Adern aus, um dezentrale Peripherie (Sensorik) mit Energie zu versorgen und Daten echtzeitfähig zu übertragen. Mit Hybridleitungen für CAN oder Profibus ist dies auch möglich, jedoch werden die für Ethercat üblichen geringen Übertragungszeiten nicht mit diesen Feldbussen erreicht. Leitungen für Industrial Ethernet und das M12-Steckersystem sind schon von sich aus für Power-over-Ethernet geeignet. Es müssen weder besondere Hybridleitungen noch spezielle Steckverbinder beschafft und angeschlossen werden. Effiziente Verkabelung Je nach Anlagen-/Maschinenkonzept ist die traditionelle Busverkabelung, also das Aneinanderreihen der gesamten Peripherie an einer Busleitung, nicht immer die effizienteste Methode. Häufig bietet sich an, insbesondere Drehgeber mit Stichleitungen von einem Verteiler aus anzusteuern. Dieser Verteiler mit Power-over-Ethercat erleichtert die Verkabelung \’auf den letzten Metern\‘. Dabei bleiben alle Eigenschaften von Ethercat – z.B. geringer Jitter, harte Echtzeitfähigkeit und hohe Protokolleffizienz – erhalten. In den Modulen einer Maschine werden die Drehgeber per Sternverkabelung angebunden, die variabel zusammengefügten Maschinenmodule sind in üblicher Linienverdrahtung verbunden. Insbesondere die Möglichkeit von Ethercat, Linien- und Sternverkabelung zu nahezu beliebig komplexen Bäumen zu verknüpfen, ist eine wichtige Voraussetzung, mit Power-over-Ethercat für jede Anlage oder Maschine die optimale Leitungsführung zu finden. Ebenso möglich ist die direkte Verbindung zwischen Antriebsregler und Drehgeber für das Motorfeedback. Geringe Leiterzahl benötigt Im Vergleich zu traditionellen Schnittstellen (Sin/Cos, SSI usw.) benötigt Power-over-Ethercat eine geringe Leiterzahl. Dazu ermöglicht die Ethercat-Technologie, die Drehgeberwerte in der gesamten Steuerungsarchitektur zu nutzen – nicht nur direkt im Antriebsregler. Übergeordnete Achssynchronisation ist damit keine Frage der Verkabelung mehr. Drehgeber mit Ethercat und Power-over-Ethercat gibt es als CEV mit industrieüblichen 15Bit/Umdrehung (32.768 Schritte) und als COV mit hochauflösenden 18Bit/Umdrehung (262.144 Schritte), jeweils mit bis zu 32.768 absolut abgetasteten Umdrehungen. Die gewünschte Auflösung wird per Ethercat von der Steuerung aus eingestellt. Außer bei Drehgebern findet Power-over-Ethercat auch bei Lineargebern von TR-Electronic Anwendung. Bereits zur Einführung von Power-over-Ethercat hat TR-Electronic Drehgeber und Lineargeber mit dieser Technologie ausgestattet. Mit Power-over-Ethercat integriert TR-Electronic die Übertragungs-Geschwindigkeit von Industrial Ethernet auch in Umgebungen mit besonderen Anforderungen – gerade wenn die Anzahl der Leitungen entscheidend ist. Denkbar ist die Verwendung in Umgebungen mit explosionsgefährdeten Atmosphären (Drehgeber AEV70) oder in speziellen Gehäusen (CEV87 aus Edelstahl gegen aggressive Medien, CEV115 gegen extreme mechanische Einflüsse). Hannover Messe 2011 / Halle 9, Stand G18
Power-over-Ethercat im Drehgeber verschlankt Kabelbaum
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