Im 2. Quartal verzeichnete der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik einen leichten Umsatzrückgang von 1% gegenüber dem Vorquartal. Im 1. Quartal konnte die Branche noch ein Umsatzwachstum von 6% verzeichnen. Die Zahlen resultieren aus einer vierteljährlichen Befragung der 480 Mitglieder zur wirtschaftlichen Entwicklung. Die Zahlen des 2. Quartals wurden vergangene Woche veröffentlicht. Gegenüber dem 2. Quartal des Vorjahres erzielte die Branche ein Umsatzplus von 4%. Insgesamt präsentiert sich die Sensorik und Messtechnik daher zuversichtlich und verzeichnet bei den Auftragseingängen im 2. Quartal ein Plus von 1%, verglichen mit dem Ergebnis der Auftragseingänge des Vorquartals. AMA-Mitglieder erwarten bereits für das 3. Quartal ein Umsatzwachstum von 4%. Das spiegelt sich in der Personalplanung der Branche wider. Der überwiegend mittelständisch geprägte Industriezweig plant für das laufende Jahr zwölf neue Ingenieure auf 1.000 Arbeitsplätze einzustellen. \“Das Umfrageergebnis weist im 2. Quartal des Jahres einen kleinen Dämpfer in der Umsatzentwicklung aus\“, erklärt der AMA-Geschäftsführer Thomas Simmons die leicht rückläufigen Umsätze. \“Wir glauben, dass sich der Umsatzrückgang der Sensorik und Messtechnik im 2. Quartal aus den rückläufigen Auftragseingängen des Maschinenbaus im Auslandsgeschäft ergaben. Wir sind aber zuversichtlich, dass sich die Umsätze unserer Branche insgesamt wieder erholen, da unsere Mitgliedsunternehmen in alle Industriezweige liefern. Wir gehen deshalb davon aus, dass der Umsatzrückgang in einem Industriezweig durch Aufträge aus anderen kompensiert werden können.\“
Sensorik und Messtechnik erwartet im 3. Quartal 4% Umsatz
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