Die Servo-Spindelmotoren EZS und EZM basieren auf der Technik der im vergangenen Jahr eingeführten Servomotoren EZ und EZF. Die erst genannte Ausführung wurde für den Direktantrieb von handelsüblichen Spindeltrieben mit rotierender Spindelstange konzipiert. Bei dieser Bauweise ist die Spindelmutter meist mit einem Linearschlitten verbunden, um diesen anzutreiben. Zur Befestigung der jeweiligen Spindel wird diese in die Sacklochhohlwelle des Servo-Spindelmotors eingesteckt und mit einem handelsüblichen Spannsatz verbunden. Je nach Baugröße können Spindeln mit einem Durchmesser von 20, 25, 32 und 40mm eingesetzt werden. Zur Aufnahme der hohen Axialkräfte ist der Servo-Spindelmotor mit einem Axial-Schrägkugellager ausgestattet. Die Baureihe wird ergänzt durch den Servo-Spindelmotor EZM, der für Spindeltriebe mit angetriebener Mutter entwickelt wurde. Zur breiten Nutzungsmöglichkeit verfügt das Gerät über eine Flanschhohlwelle zum Anbau der Flanschmutter nach DIN69051-5 in der Ausführung S. Über Adapterhülsen können die Flanschmuttern in der Normalausführung nach DIN69051-5 angebaut werden. Bei den Typen EZS 502/503 und 702/703 kann das Dynamikverhalten der Motoren modifiziert werden. Die kurze Motor-Bauform basiert auf einer orthozyklischen Zahnspulenwicklung mit hohem Kupferfüllfaktor. Alle Ausführungen können mit Flüssigkeitskühlung geliefert werden.
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