SAP präsentiert auf der diesjährigen Hannover Messe Produktneuheiten anhand dreier Showcases zu den Themen Connected Manufacturing, Connected Product Lifecycle sowie Big Data Analytics. Beim Showcase Connected Manufacturing wird auf Basis von SAP Manufacturing Execution, SAP Plant Connectivity sowie SAP Manufacturing Integration and Intelligence ein personalisierter Schlüsselanhänger mit eingebautem Smart-Chip produziert. Dabei steht die dezentrale Vernetzung aller Prozesse einschließlich einer neuartigen Ansteuerung der Automatisierungsebene mittels OPC-UA-Kommunikationsstandard im Mittelpunkt. Diese vertikale und horizontale Integration führt zu einer Neudefinition der klassischen Automatisierungspyramide mit gesteigerter Flexibilität und Interoperabilität. Infolge der durchgängigen Lösung vom Kundenauftrag bis zur Inbetriebnahme werden Systemarchitektur und -administration vereinfacht. Der Showcase Connected Product Lifecycle präsentiert das Zusammenspiel von Produktentwicklung, Montage, Service und Betrieb am Beispiel eines Kompressors. Startpunkt des Szenarios ist eine Kundenanforderung, die sich mit der aktuellen Produktvariante nicht abdecken lässt. Mithilfe von SAP Product Lifecycle Costing ist bereits eine erste Produktkostenkalkulation möglich, um die Zielkosten festzulegen. Im Anschluss wird das Re-Design des Produktes durch das SAP Engineering Control Center angestoßen. Die Software ermöglicht die Integration verschiedener Autorensysteme und beinhaltet Daten aus Mechanik, Elektronik und Software. Sobald die Designphase beendet ist, lassen sich einzelne Montageschritte mithilfe von SAP 3D Visual Enterprise visualisieren. In der Produktion führt eine animierte Arbeitsanweisung den Werker durch den Prozess. Abschließend leitet er die neue Produktkonfiguration weiter. Der Showcase Big Data Analytics in Manufacturing zeigt, wie Maschinenprozesse analysiert und dadurch Verbesserungspotenziale aufgedeckt werden. Die Qualitätssicherung erfolgt durchgängig und in Echtzeit. Die intelligente Anlage inspiziert automatisch alle Werkstücke und nicht nur Stichproben. Dementsprechend können Qualitätsmängel bereits früh identifiziert und dadurch Kosten eingespart sowie die Qualität der Produkte insgesamt verbessert werden.
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