Bei Torsionsanwendungen mit geschirmten Datenleitungen in Energieketten gibt es häufig Busprotokollprobleme, die durch EMV-Einstrahlungen oder beschädigte Schirme verursacht werden. Glasfaser-LWL-Leitungen hingegen haben kein mechanisch anfälliges Schirmgeflecht, sind EMV-unempfindlich und übertragen Hochgeschwindigkeitsbussignale bis zu einer Länge von 400m. Nach umfangreichen Tests hat igus dazu einen tordierbaren Lichtwellenleiter für alle 3D-Bewegungen in der Energiekette entwickelt, mit dem Anwender die Busprotokolle stets im Griff haben. Der tordierbare TPE-Lichtwellenleiter Chainflex CF Robot-LWL ermöglicht laut Hersteller hohe Datenraten sowie ein direktes Verlegen neben Leitungen mit hohen Leistungen. Aufgrund der Konstruktion mit torsionsoptimierten Ausgleichselementen ist die mechanisch feste LWL-Leitung auch bei Drehwinkeln von +180° frei im Raum, z.B. an einem Roboterarm, störsicher. Die LWL-Leitung hat einen Zwei-Fasern-Gradienten-Lichtwellenleiter, ist öl-, bioöl- und UV-beständig sowie kälteflexibel. Die LWL-Adern mit hochzugfesten Aramid-Fasern und Dämpfungselementen sind stabil um einen GFK-Kern verseilt. Der mit Druck extrudierte Außenmantel ist aus einer halogenfreien TPE-Mischung gefertigt. Die Leitung ist im In- und Outdoorbereich bei Temperaturen von -20 bis +60°C einsetzbar. Sie hat einen Faserdurchmesser von 50/12µm und ist bei Verwendung geeigneter Umsetzer für fast alle Hochgeschwindigkeitsbusse geeignet. Die LWL-Leitung bietet eine industrietaugliche Lösung vor zur Bildübertragung für GigE, FireWire IEEE1394a/b und USB. HMI-Stand: Halle 17 Stand J14
Tordierbarer Lichtwellenleiter
igus GmbH
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