Mit einem Umsatzplus von 16,5% hat die igus GmbH, Hersteller reibungs- und verschleißtechnisch optimierter Maschinenkomponenten und -systeme aus Tribokunststoff, das Geschäftsjahr 2007 abgeschlossen. Der Gruppenumsatz stieg konsolidiert auf 276Mio. Euro. Das Unternehmen – 26 eigene Niederlassungen weltweit – fertigt, testet und forscht an seinem Stammsitz in Köln auf einer Fläche von 20.000 m2. Im November 2007 wurde der Baubeginn für weitere Produktionsflächen eingeläutet, wie Geschäftsführer Frank Blase auf der Hannover-Messe berichtete. Auf einer Pressekonferenz stellte Blase zahlreiche neu entwickelte Produkte im Bereich Kunststoff-Energieketten, Spezialleitungen und Polymergleitlager vor. Im November 2007 startete der Bau von neuen Produktionsflächen. \“Die Fabrik wird um über 50% erweitert,\“ so Blase, \“und auf den ersten Flächen werden wir im Herbst dieses Jahres bereits produzieren.\“ Parallel seien große Hallen auf dem benachbarten Grundstück angemietet und bereits in Betrieb genommen worden. Weiter präsentierte Frank Blase gemeinsam mit Harald Nehring, Prokurist Energiekettensysteme bei igus, die Ergebnisse des europaweiten Wettbewerbs \’vector award\‘, einer Initiative für mutige und spektakuläre Energieführungs-Anwendungen mit Energieketten oder auf der Basis von Induktion/Wireless als jüngere Technologien. Über 80 Einsender nahmen an dem Wettbewerb teil, von Finnland bis Frankreich, von Rumänien bis Großbritannien, von der Schweiz bis nach Spanien. Der \’vector award\‘ ist eine Gemeinschaftsinitiative von igus zusammen mit dem Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH Aachen, dem TÜV Rheinland, Geschäftsbereich Produktsicherheit und -qualität, und dem Fachverband Automation im Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI). Der Energieführungs-Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bereichs Industrial Automation der Hannover Messe.
Umsatzplus und Erweiterung der Produktionsflächen
igus GmbH
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