Hirschmann Automation and Control präsentiert mit Fast Hiper Ring eine neue Version des Hiper Ring-Protokolls, die laut Hersteller Umschaltzeiten von weniger als 10ms ermöglicht. Darüber hinaus ermöglicht die Ringstruktur sowohl die Realisierung eines redundanten Netzwerks als auch eine Wartung und Erweiterung im laufenden Betrieb. Das Produkt ist laut Hersteller für Anwendungen wie etwa eine kombinierte Übertragung von Video-, Audio- und Dateninformationen geeignet. Derzeit wird dieses Protokoll in den Switches der Produktfamilien Mach 1000 und RSR eingesetzt. Durch das Protokoll lassen sich identisch konfigurierte Switches zu einem Ring zusammenschließen. Damit es im Netzwerk zu keinem Loop kommt, fungiert ein Switch als Redundanz-Manager. Dieser Manager schickt in einem Abstand von jeweils 1ms Testpakete in das Netzwerk. Falls drei nacheinander gesendete Pakete nicht zurückkommen, wird innerhalb von 10ms eine Stand-by-Verbindung aktiviert. Die gemanagten Fast/GBit-Ethernet-Switches der Mach 1000- und RSR-Familien sind für Umgebungsbedingungen mit elektrostatischen Entladungen, Magnetfeldern oder starken Vibrationen konzipiert. Während die Mach 1000-Geräte für den Einsatz im Schaltschrank ausgelegt sind, können die RSR-Switches auf Hutschienen oder an der Wand montiert werden. Somit lassen sich laut Anbieter beispielsweise komplette Netzwerklösungen für Umspannstationen realisieren.
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