Im Januar habe die Kapazitätsauslastung bei 72,3%, weit unter dem langjährigen Durchschnitt von 86,4% gelegen. Die deutschen Exporte gingen 2009 um 23% auf 110,9Mrd.E zurück. Im Ranking der weltgrößten Maschinenbauproduzenten befinde sich Deutschland mit einem Umsatzvolumen von 178Mrd.E auf Platz drei hinter China (343Mrd.E) und den USA (199Mrd.E). Auf Fachzweigebene spiegele sich die starke Rolle des deutschen Maschinenbaus wider. In 18 von 30 international vergleichbaren Gruppen seien die deutschen Hersteller Weltmarktführer. Dazu gehörten die Fördertechnik, Antriebstechnik, Werkzeugmaschinen, Landtechnik, Nahrungsmittelmaschinen, Verpackungsmaschinen usw. In elf übrigen Gruppen stehen sie auf Platz zwei und drei. Die chinesischen Hersteller belegen inzwischen allerdings in sechs von 30 Teilbranchen Platz 1, u.a. in der Allgemeinen Lufttechnik, Bekleidungs- und Ledertechnik und Armaturen. \“Deutschland ist mit insgesamt 39Mrd.E der bei weitem größte Importeur in Europa und tut damit der Exportwirtschaft seiner Handelspartner gut\“, sagte Dr. Hesse. Denn drei Viertel der deutschen Maschinenimporte in Höhe von 29Mrd.E kommen aus Europa, nur 6Mrd.E aus Asien und 3,2Mrd.E aus Nord-Amerika. Zum Arbeitsmarkt erklärte Hesse: \“Im vergangenen Jahr hat unsere Branche rund 33.000 Beschäftigte in der Stammbelegschaft verloren.\“ Einem starken Produktionsrückgang von 25% stehe somit bei den Beschäftigten ein vergleichsweise zurückhaltender Stellenabbau in Höhe von 3,4% im Jahresverlauf gegenüber (Dezember 2009 zu Dezember 2008). Zum Hannover Messe-Partnerland Italien sagte Dr. Hesse: \“Im Ranking der weltweit führenden Herstellerländer – gemessen am Umsatz – belegt der italienische Maschinenbau neben China, den USA, Deutschland und Japan seit Jahren Platz 5.\“ Gemessen am internationalen Außenhandel der wichtigsten Maschinenlieferländer komme Italien seit Mitte der 80er-Jahre ununterbrochen sogar auf Platz 4. Damit ist Italien ein bedeutendes Produktionsland und auf vielen Feldern Wettbewerber und Partner zugleich.
VDMA 2010: Schwarze Null
Laut VDMA lag die Produktion im deutschen Maschinenbau in den ersten beiden Monaten des Jahres 11,5% unter dem Vorjahresniveau. Zur aktuellen Lage des deutschen Maschinenbaus sagte VDMA-Hauptgeschäftsführer Dr. Hannes Hesse auf der Pressekonferenz anlässlich der Hannover Messe: \“Wir sehen keinen Anlass, unsere Anfang Februar bestätigte Prognose zu ändern und erwarten eine \’schwarze Null\‘ für 2010.\“
VDMA e.V.
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