Wie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) auf einer Pressekonferenz in Frankfurt mitgeteilt hat, will der deutsche Maschinenbau in den nächsten drei Jahren weitere Produktionskapazitäten im Ausland aufbauen. Das habe eine Umfrage im Rahmen des IW Zukunftspanels ergeben, die im Auftrag des VDMA durchgeführt wurde. An der Befragung haben 1.237 zufallsausgewählte Maschinenbauunternehmen teilgenommen. Rund ein Fünftel der Maschinenbauunternehmen plane einen Neuaufbau bzw. Ausbau von Produktion im Ausland, berichtete Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, Köln. Dagegen werde die Forschung und Entwicklung weiterhin überwiegend im Inland bleiben. Nur knapp 4% wollen mit dieser Tätigkeit ins Ausland gehen. Der Auf- und Ausbau von Dienstleistungen und Backoffice-Tätigkeiten wird von 17% der Maschinenbauunternehmen erwartet. Wie VDMA-Präsident Dr. Dieter Brucklacher erklärte, zeigen die Untersuchungsergebnisse das vertraute Bild des Maschinenbauers: \“Er ist auf den internationalen Märkten zu Hause, innovationsorientiert, und er entwickelt und produziert vorzugsweise in Deutschland.\“
VDMA: Maschinenbau treibt Internationalisierung weiter voran
VDMA e.V.
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