In seiner Eröffnungsrede stellte ZVEI-Präsident Friedhelm Loh die \’besondere Verantwortung\‘ der Elektroindustrie heraus: Wie keine andere Branche sei sie mit ihren Querschnitts- und Schlüsseltechnologien auf sämtlichen Wertschöpfungsstufen vertreten und mit anderen Wirtschaftszweigen eng vernetzt. Ausdrücklich wünschte sich Loh verlässliche Rahmenbedingungen im Energieversorgungsbereich: \“Was wir jetzt brauchen sind vernünftige und langfristig angelegte politische Vorgaben, aber auch einen festen politischen Willen, zu diesen Vorgaben zu stehen und die Energiewende mit Schwung und Elan umzusetzen. Drei große Handlungsfelder beschrieb Loh: Das erste sei der Aufbau der erneuerbaren Energien, das zweite der Aufbau eines intelligenten Energiemanagements mit Smart Grids und Smart Metering. Das wichtigste sei jedoch die Steigerung der Energieeffizienz. So könnten beispielsweise allein durch den Einsatz energieeffizienter Antriebe, Beleuchtungen sowie Kühl- und Gefriergeräte mehr als 70Mrd.kW eingespart werden. Das entspräche der Hälfte des privaten Stromverbrauchs. Als wichtigen Erfolgsfaktor in der Zukunft machte der ZVEI-Präsident die Verfügbarkeit von Fachkräften aus. Das Interesse für mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer müsse bereits in der Schule geweckt werden. Hier sieht Loh die Politik in der Pflicht, die notwendigen Strukturdefizite zu beseitigen. Zahlreiche Facetten des Themas Im Laufe der Veranstaltung wurde das Motto: \’Vernetzt(e) Welten gestalten – Zukunft sichern\‘ in seinen vielen Facetten beleuchtet. Als einer von vielen hochrangigen Gastrednern hielt der SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Frank-Walter Steinmeier die Keynote des ersten Tages. Er betonte, dass er fest davon überzeugt sei, dass die Energiepolitik in der größten Volkswirtschaft Europas entscheidend für den Erfolg der Produkte und deren Exportrekorde für den Weltmarkt seien. Im Anschluss fand eine Podiumsdiskussion mit der Fragestellung statt, inwiefern Klima- und Umweltschutz die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie sichern. Das Impulsreferat dazu lieferte Karl Friedrich Falkenberg, Generaldirektor Umwelt der Europäischen Kommission. Er zeigte sich zuversichtlich, dass die Industrie auch in Zukunft von den Umweltschutzmaßnahmen profitieren werde. Prof. Dr.-Ing. Hans-Peter Keitel, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie sagte der Bundesregierung in der Anschlussrede des ersten Tages seine Unterstützung bei der Energiewende zu, denn sie sei offenbar das Ergebnis eines gesellschaftlichen Konsenses und die Industrie sei Teil dieser Gesellschaft. Er gab in seiner Rede jedoch seiner Sorge Ausdruck, dass steigende Energiepreise die Wettbewerbsfähigkeit der Industriebetriebe nachhaltig schwächen könnte. Der zweite Veranstaltungstag begann mit einem moderierten Gespräch zum Thema \’Made in China vs. Made in Germany 2.0\‘. Das Impulsreferat zur zweiten Podiumsdiskussion lieferte Prof. Dr. Gunter Dueck, Cheftechnologe der IBM Deutschland GmbH. Es stand unter dem Thema: \’Vernetzte Welten: Traum oder Alptraum?\‘ Die Keynote des zweiten Tages hielt der parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium Hans Joachim Otto in Vertretung für Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler, der aus parlamentarischen Gründen seine Rede nicht selbst halten konnte. Vor der dritten Podiumsdiskussion zum Thema \’Emissionsfreie Mobilität: Mehr als nur eine Vision?\‘ hielt Shai Agassi das Impulsreferat. Agassi ist CEO von Better Place, einem Unternehmen, das sich zum Ziel gesetzt hat das Elektroauto als Massenprodukt zu verbreiten. Den Abschlussvortrag hielt Social-Media-Urgestein Ossi Urchs. Fazit
Vernetzt(e) Welten gestalten. Zukunft sichern.
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