Mit logi.Vis hat logi.cals (kirchner Soft GmbH) ein modulares und skalierbares Visualisierungssystem vorgestellt, das Wartungstechnikern und Anwendern den Zugriff auf Einstellungen und Diagnoseinformationen von Automatisierungssystemen ermöglicht. Für den späteren Ausbau der Applikation lässt sich die Visualisierung erweitern. Der Anwender kann, entsprechend der Zugriffsberechtigungen, von jedem Standard-Windows-Arbeitsplatz auf seine Visualisierungsseiten zugreifen. Die einzigen technischen Voraussetzungen sind die Betriebssysteme Windows XP oder Vista mit .NET-Framework 2.0 und dem Internet Explorer 6.0 (Linux mit Mono-Framework) bzw. unter Windows CE das .NET Compact Framework 2.0, Service Pack 1. Als Alternative dazu gibt es die Laufzeitumgebung logi.Vis Runtime. Mit ihr können die Laufzeitdaten eines Automatisierungssystems als eigenständige Applikation angezeigt werden. Für die Visualisierung mit logi.Vis werden nur die SPS und die Visualisierungsstation (PC oder Panel) benötigt. Um nicht die Performance des Automatisierungssystems zu belasten, laufen die rechenintensiven Teile wie Aufbau und Anbindung der Visualisierung auf dem Browser des PCs bzw. des Panels. In der SPS sind nur die erforderlichen Teile der Visualisierung wie z.B. die Datenerfassungsdienste installiert. Da das Visualisierungssystem auf einer reinen Standard-Web-Technologie aufbaut, bedarf es keiner weiteren Server oder OPCs. Die Visualisierungsprojekte und -seiten werden mit dem integrierten Editor erstellt bzw. geändert. Darin werden auch die Visualisierungselemente z.B. mit den Variablen der Automatisierung verknüpft. Ein offenes, XML-basiertes Datenformat ermöglicht den Zugriff auf Anzeigedaten auch mit Drittprodukten und öffnet den Weg zu einer (teil-)automatisierten Erstellung von Visualisierungsprojekten. Mithilfe des logi.cals-Webservers werden die Laufzeitdaten aus dem Automatisierungssystem abgerufen, die von den mitinstallierten Komponenten logi.Vis Runtime oder logi.Vis Server visualisiert werden. Unter der vorausgesetzten Verwendung des Internet Explorers ist sowohl im Automatisierungssystem als auch am Client-Rechner keine weitere Installation erforderlich. Für den Einsatz auf Touchpanels oder mobilen Endgeräten unter Windows CE gibt es die Stand-Alone-Applikation logi.Vis Viewer.
Visualisierung per Standard-Webbrowser
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