Durch die anhaltende Ausbreitung von Industrial Ethernet in niedrigere Level der industriellen Automatisierungshierarchie sieht die Zukunft für traditionelle, nicht-Ethernet-basierte Netzwerke zunehmend eng aus. Der Versand von traditionellen industriellen Netzwerken wird bis zum Ende des Jahrzehnts zwar weiter ansteigen, aber die momentan noch zweistellige Wachstumsrate wird allmählich in den einstelligen Bereich sinken. Der weltweite Markt für traditionelle industrielle Netzwerke wird in den nächsten fünf Jahren um durchschnittlich 13,7% jährlich zunehmen. Diese Schätzung geht aus einer kürzlich veröffentlichten Studie der ARC Advisory Group hervor. Demnach betrug der Lieferumfang im Jahr 2006 über 12Mio. Knoten und soll bis 2001 annähernd 23Mio. Knoten erreichen. Vor über einem Jahrzehnt wurden traditionelle Netzwerke noch als radikale Abweichung von Punkt-zu-Punkt-Verkabelungssystemen der Fabrikautomatisierung betrachtet. Aufgrund ihrer Fähigkeit, Verkabelungskosten zu senken und die Netzwerkfunktionalität zu steigern, wurden sie jedoch schnell an heutige Automatisierungshierarchien angepasst. \“Die nachhaltigen Wertangebote preiswerter Installationen und inkrementeller Funktionalität werden zu einem anhaltenden Wachstum im Versand beitragen, genauso wie der Gebrauch von Netzwerken in Sonderapplikationen und als systemnahe Ergänzung zu industiellen Ethernet-Architekturen\“, erklärt Vice President Chantal Polsonetti, Hauptautorin der Studie. Etliche der traditionellen industriellen Netzwerke haben die wichtigen Meilensteine von zehn Betriebsjahren und 1Mio. installierten Knoten erreicht. In Maschinenapplikationen der Originalhersteller wurden sie besonders stark angenommen, weil sowohl Standard- als auch proprietäre Netzwerke verwendet wurden, um die unzähligen Sensoren, Aktuatoren, Remote-I/Os und andere eingesetzte Geräte zu verkabeln. Gerätenetzwerke helfen durch reduzierte Verkabelungsanforderungen, Remote Access und die Möglichkeit, Konfigurationen, Profile und andere Software-basierte Komponenten wiederzubenutzen, den Originalherstellern, die Kosten für Hardware, Installation und Instandhaltung zu reduzieren. Traditionelle Gerätenetzwerke ermöglichen auch das Einbinden eingebetteter, verteilter Funktionalität, die eine höhere Maschinenverfügbarkeit ansteuern.
Was hält die Zukunft für nicht-ethernetbasierte Industrial Device Networks bereit?
ARC Advisory Group
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