Wussten Sie schon, dass die Datenhaltung von IO-Link einen Device-Tausch ohne Tool ermöglicht?

Viele Anlagen und Maschinen laufen rund um die Uhr. Die dort eingesetzten Sensoren befinden sich nicht geschützt im Schaltschrank, sondern sind häufig Staub oder anderen rauen Umgebungsbedingungen ausgesetzt. Und nicht selten geschehen Ausfälle einzelner Komponenten während einer Nachtschicht, wenn das Personal dünn besetzt ist. Dennoch muss ein Austausch eines defekten Gerätes schnell möglich sein. IO-Link verfügt über eine Data-Storage-Funktion, mit deren Hilfe ein Tausch eines Sensors oder eines anderes Feldgerätes einfach zu bewerkstelligen ist. Dafür werden die während des Engineerings eingestellten prozessspezifischen Geräteparameter des IO-Link-Devices spannungsausfallsicher im Gerät gespeichert. Gleichzeitig sorgt IO-Link aber dafür, dass diese Einstellungen im IO-Link Master gesichert werden. Werden zu einem beliebigen Zeitpunkt über das Konfigurationstool, von der Steuerung/HMI oder durch Bedienelemente am Device selbst die Parameter verändert, werden diese sowohl im Device als auch im Master gespeichert. Beim Tausch des IO-Link Devices stellt der Master diese prozessspezifischen Geräteparameter dem neuen Device automatisch wieder zur Verfügung. Damit ist ein Device-Tausch im Betrieb der Anlage sehr einfach und schnell möglich, da der Anwender keine prozessspezifischen Geräteparameter einstellen muss. Dadurch verliert selbst ein ungeplanter Austausch eines Gerätes seinen Schrecken – so ist weder ein Wälzen in Datenblättern oder die mühsame Suche in Dokumenten nach der richtigen Version und Geräteparametern nötig – IO-Link findet die richtigen Daten von ganz allein.