Der Yaskawa-Messestand auf der diesjährigien Motek in Stuttgart stellt roboterbasierte Lösungen für die Produktions- und Montageautomatisierung, Handhabungstechnik und Industrial Handling in den Fokus. Das Unternehmen zeigt u.a. die neuen Motoman-Roboter der MH-Serie wie den Motoman MH12 und den MH24, die über die neue Controller-Generation DX200 angesteuert werden. Mit ihrer hohen Präzision und schnellen Taktraten der Sechsachsroboter stellt der Anbieter bei einer Vielzahl von Anwendungsbereichen Höchstleistungen in Aussicht – beispielsweise beim Handling oder der Maschinenbestückung. Darüber hinaus werden zahlreiche Motoman-Roboter im Einsatz gezeigt. Yaskawa zeigt u.a. in einer Zelle den vierachsigen Hochgeschwindigkeitsroboter Motoman MPP3S. Die Parallelkinematik verbindet die Schnelligkeit der Delta-Bauform mit einer hohen Traglast von bis zu 3kg und einem großen Arbeitsbereich. In einer weiteren Live-Demozelle übernimmt der für die Laborautomation konzipierte Dual-Arm-Roboter CSDA10F mit menschenähnlicher Statur und zwei Händen komplexe Probenvorbereitungen und bedient manuelle Analysegeräte. Eine dritte Demozelle veranschaulicht die Möglichkeiten der Schnittstelle MotomanSync: Das Herzstück bildet ein Handling-Roboter Motoman MH5F, der über eine MotomanSync mit einer Steuerung des Yaskawa-Tochterunternehmens Vipa verbunden ist. Die Programmierung des Roboters kann so direkt in der Steuerung erfolgen, während die Bedienung über das SPS-Bedienfeld (HMI) vorgenommen wird. Der Roboterjob wird direkt im PC oder in der SPS gespeichert, von wo aus die Bewegungsbefehle in Echtzeit an den Roboter gehen. Das von Yaskawa entwickelte Protokoll unterstützt dabei SPS-Systeme verschiedener Hersteller sowie PC-basierte Steuerungen. Gleichzeitig illustriert diese Beispielanlage den Yaskawa-Ansatz technisch einheitlicher Total System Solutions. Denn nicht nur Motoman-Roboter und Vipa-SPS stammen von Yaskawa, sondern auch Frequenzumrichter und Servotechnik. Für die Programmierung der Motoman-Roboter sind keine Programmierkenntnisse notwendig: In einer Teach-Zelle können Besucher innerhalb von wenigen Minuten einem Roboter Bewegungsbefehle erteilen oder sich die Offline-Programmierung und das Simulations-Tool MotoSIM demonstrieren lassen. So wird bereits in einer frühen Projektphase eine sichere Planung möglich, indem Probleme bereits im Vorfeld identifiziert werden.
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