
Für Turboblower, Kompressoren und andere Hochgeschwindigkeitsanwendungen erweitert KEB Automation sein Antriebsportfolio: Neben den flüssigkeitsgekühlten High-Speed Drives steht künftig auch eine luftgekühlte Variante zur Verfügung. Diese bietet Leistungen bis 355kW, Ausgangsfrequenzen bis 2.000Hz und eine maximale Schaltfrequenz bis 16kHz. Sie lassen sich auch parallel schalten, was Leistungen bis in den MW-Bereich ermöglicht. „Unsere Kunden müssen flexibel auf die jeweiligen GegebenheitenL der Anwendung reagieren können. Daher sind die luftgekühlten Combivert F6 High-Speed Drives eine effiziente Option, wenn sich Flüssigkeitskühlung nicht umsetzen lässt oder kein Kühlwasser zur Verfügung steht. Das kann etwa bei Dampfverdichtern der Fall sein, wenn Schaltschränke weit entfernt von der Maschine stehen“, sagt Fabian Fischer, Teamleiter Applikationsvertrieb bei KEB Automation.
Ohne seltene Erden bremsen
Die Federkraftbremse Combistop S1 verfügt über eine vergleichbare Performance wie eine Permanentmagnetbremse, kommt aber ohne Seltenen Erden aus. Das patentiertes Reibsystem funktioniert ohne Dauermagnete. So lassen sich mehr Drehmoment und mehr Notstopps sowie ein hohes Maß an Sicherheit in der Anwendung realisieren. In der Intralogistik ist die Maximierung der Lagerkapazität entscheidend. Kompakte Sensoren spielen dabei eine Schlüsselrolle: Höchste Leistung in kompakter Bauform schafft mehr Platz für die Ware, denn die Technik macht sich klein. ‣ weiterlesen
Intralogistik: Neue Baumer ToF-Sensoren machen sich klein
Auch der Synchron-Reluktanzmotor, der technisch auf einem rotierenden Magnetfeld basiert, kommt ohne Permanentmagnet aus. Der grundsätzlich einfach gehaltene mechanische Aufbau der Motoren und die daraus resultierende weniger komplexe Wartung sind neben der Robustheit Eigenschaften, die in der Praxis Zeit und Geld sparen.
Motoren schneller testen
Der italienische Elektromotorenhersteller Brusatori suchte nach einer IIoT-Lösung, um die Qualitätsprüfungen und Montageprozesse zu verbessern und Testzeiten zu reduzieren. Zum Einsatz kommt nun die offene Automatisierungsplattform NOA von KEB Automation. Auf dem Edge Device, einem C6 Compact 3, sind verschiedene Apps für diesen Anwendungsfall installiert. Für die Datenverbindung der Messgeräte zu NOA wurden von Brusatori eigene Apps geschrieben und in den kundenspezifischen App-Katalog aufgenommen. Durch die Implementierung von NOA hat Brusatori nun ein automatisiertes System für Motor-Tests und die Qualitätsprüfung und konnte so die komplette Testzeit von 20 auf 5 Minuten reduzieren.




















