
Positive Resonanz
„Bei uns hat jedes Peakboard mehrere Funktionen“, ergänzt Mutschler. „Per Funktionstasten auf einer Tastatur können wir mehrere Screens aufrufen. So haben wir z.B. für das Meisterbüro die Schicht- und Urlaubspläne als PDF-Dokument auf dem Peakboard mit der Gesamtübersicht hinterlegt.“ Fällt eine Maschine aus, können die Mitarbeiter diese manuell auf Rot setzen, gleichzeitig wird eine E-Mail an den für die jeweilige Maschine zuständigen Mitarbeiter ausgelöst. Insgesamt war die Resonanz der Angestellten sehr positiv. Die Produktionsmitarbeiter haben es als Wertschätzung empfunden, mittels Peakboard in das Gesamtgeschehen eingebunden zu sein, statt mehr oder weniger isoliert von Informationen über den aktuellen Produktionsstand vor sich hin zu arbeiten. „Natürlich gibt es mit der neu gewonnenen Transparenz auch mehr Druck, weil man jetzt auch sieht, dass man z.B. hinter seinen Sollwerten geblieben ist“, sagt Mutschler. „Diesen Druck nehmen die Mitarbeiter aber überwiegend positiv wahr – als Anreiz, ihre Fertigungsziele zu erreichen und um zu sehen, wie gut sie arbeiten.“ Der wesentliche Nutzen des Einsatzes von Peakboard liegt in der neu gewonnenen Transparenz über sämtliche Arbeitsschritte in der Fertigung. Damit verbunden konnte die Produktionseffizienz durch schnellere und präzisere Prozesse verbessert werden. Durch den Wegfall der papiergebundenen Auftragsverwaltung und Schichtplanung hat sich außerdem der Papieraufwand deutlich reduziert.

Planung für die Zukunft
Weitere Peakboards bzw. die Verfeinerungen bestehender Boards sind bereits in Planung. Aktuell arbeitet Giesser an der Umsetzung eines Managementboards, das die Visualisierung von betriebswirtschaftlichen Daten wie dem Cashflow abbildet, ohne hierfür erst Reports bei der Buchhaltung anfordern zu müssen. Zudem ist die Programmierung einer Funktionstaste an den Peakboards angedacht, um optional Begleitpapiere ausdrucken zu können, wenn dies unumgänglich ist – z.B. technische Daten.





















