Fast 4.000Aussteller aus aller Welt stellen auf der Achema 2018 vom 11. bis 15. Juni in Frankfurt/Main Neuheiten für die Chemie-, Pharma- und Lebensmittelindustrie vom Labor über die Großanlage bis zur Verpackungsstraße vor. Die Organisatoren wollen dabei die 167.000 Besucher toppen, die bei der letzten Veranstaltung 2015 Frankfurt für eine Woche zum Zentrum der weltweiten Prozessindustrie machten. „Die Achema ist weit mehr als nur ein Handelsplatz – hier werden weltweite Trends gesetzt“, erklärt Dr.-Ing. Thomas Scheuring, Geschäftsführer der Dechema Ausstellungs-GmbH. Die Digitalisierung ist längst ein wesentlicher Treiber der Prozessindustrie geworden und kein Selbstzweck. „Die Chemieproduktion der Zukunft muss flexibler reagieren – auf unterschiedliche Rohstoffe, auf eine fluktuierende Energieversorgung und vor allem auf Kundenwünsche nach individuelleren Produkten“, so Dr. Andreas Förster, Themensprecher Chemie der Dechema. Mit dem Fokusthema ´Flexible Produktion´ deckt die Messe genau diese Themen ab. Beispielsweise modulare Anlagen, die aus Plug&Play-Komponenten nach Bedarf auf unterschiedliche Prozesse, Produktionsvolumina oder Standorte angepasst werden können, oder robuste Technologien, die Schwankungen in der Produktionsmenge z.B. abhängig vom Energieangebot ermöglichen sowie automatisierte Prozesssteuerungen, die eigenständig anhand von Echtzeitmessungen die Verfahren optimieren. Eng verknüpft mit der flexiblen Produktion ist die Chemie- und Pharmalogistik. Früher ein Prozess, der eher außerhalb der Werkstore gedacht wurde, ist sie in Zeiten der integrierten Supply Chain zu einem wesentlichen Faktor der Produktion geworden. In einigen Bereichen, wie z.B. der personalisierten Medizin, entwickelt sie sich zum Bestandteil des Produkts. Die neuen Therapieformen sind darauf angewiesen, dass Proben möglichst schnell und sicher vom Patienten ins Labor gelangen. Mit Track&Trace-Technologien kann dabei lückenlos verfolgt werden, wo sich eine Probe gerade befindet. Der Logistik-Hotspot in Halle 1 gibt auf der Messe die Möglichkeit zu Information und Austausch. Das dritte Fokusthema ´Biotech for Chemistry´ beleuchtet dagegen die Integration von chemischen und biotechnologischen Verfahren. Wo noch keine marktreife Lösung in der Branche existiert, bietet der begleitende Kongress mit rund 800 Vorträgen Gelegenheit für den Austausch von Ideen.
Achema 2018 zeigt, wie die Prozessindustrie 2025 aussieht
Weltweite Trends
Wie sieht die Prozessindustrie 2025 aus? Flexibler, integrierter und biologischer – so sehen es die Experten.
Mit drei Fokusthemen rückt die Achema 2018 deshalb die Trends ´Flexible Produktion´, ´Chemie- und Pharmalogistik´ und ´Biotech for Chemistry´ ins Rampenlicht der Messe.
DECHEMA Ausstellungs-GmbH
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