Die Ausfuhren der deutschen Elektroindustrie sind 2016 um 4,4% auf 182,1Mrd.E gestiegen. „2016 war für die heimischen Elektroausfuhren, aller globalen Unsicherheit zum Trotz, nunmehr das dritte Rekordjahr in Folge“, sagte ZVEI-Finanzexperte Dr. Andreas Gontermann. Die Einfuhren elektrotechnischer und elektronischer Erzeugnisse nach Deutschland legten 2016 um 3,4% auf 166,2Mrd.E zu. Für die Importe brachte 2016 damit ebenfalls das dritte Allzeithoch hintereinander. „Im Ranking der Top-Ten-Abnehmerländer der deutschen Elektroexporte gab es 2016 einen Wechsel an der Spitze“, so Gontermann. Mit einem Plus von 8,3% auf 16,3Mrd.E hat China die USA (+2% auf 16,1Mrd.E) im vergangenen Jahr wieder von der ersten Position verdrängt. Frankreich (+0,6% auf 11,8Mrd.E) blieb auf Platz drei, gefolgt von Großbritannien (+1,7% auf 10Mrd.E) und den Niederlanden (+2,5% auf 9,1Mrd.E). Wie bereits 2015 zogen die Branchenausfuhren in die Industrieländer (+4,7% auf 119,8Mrd.E) 2016 etwas stärker an als die Exporte in die Schwellenländer (+3,8% auf 62,3Mrd.E). Absolut haben die Exporte der deutschen Elektroindustrie 2016 um 7,6Mrd.E zugelegt. Der höchste Beitrag kam dabei von den Ausfuhren nach China (+1,3Mrd.E).
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