Das BMWi hat in seinem ‚Monitoring-Report Wirtschaft Digital 2016‘ anhand eines Wirtschaftsindexes den Stand der erreichten Digitalisierung der gewerblichen Wirtschaft in Deutschland abgebildet. Der Wert des Wirtschaftsindexes Digital ist demnach im Vergleich zum Vorjahr von 49 auf 55 Indexpunkte gestiegen. Jedes zweite Unternehmen (51%) nutze die intelligente Vernetzung von Geräten und Maschinen über das Internet, also IoT (Internet of Things)-Anwendungen. Bei der Digitalisierung gebe es bei den mittelständischen Unternehmen aber noch Nachholbedarf, so Staatssekretär Machnig. Erstmals analysiert der Bericht in diesem Jahr auch die Digitalisierung nach Unternehmensgrößenklassen. Während Großunternehmen 53 und Kleinstunternehmen 55 Punkte im Index erreichen, liegt der Digitalisierungsgrad der kleinen und mittleren Unternehmen lediglich bei 50 Punkten. Eine Differenzierung nach Branchen zeigt, die IKT-Wirtschaft und die wissensintensiven Dienstleistungen sind Vorreiter. Durchschnittlich digitalisiert sind die Finanz- und Versicherungswirtschaft, Handel, Energie- und Wasserversorgung, Maschinenbau, Chemie und Pharma, Verkehr und Logistik und Fahrzeugbau. Unter dem Durchschnitt liegen das Gesundheitswesen und das sonstige verarbeitende Gewerbe.
BMWi: Digitalisierung der Wirtschaft kommt voran
Bundesministerium f. Wirtschaft u. Technik
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