Die zunehmenden Anforderungen der Konsumenten nach individuellen, qualitativ hochwertigen Produkten zu günstigen Preisen stellen Industrieunternehmen vor neue Herausforderungen. Diese lassen sich nur durch die Digitalisierung bewältigen. Klaus Helmrich, Mitglied des Vorstands bei Siemens, sagte auf der SPS IPC Drives: .“Mit dem Digital-Enterprise-Portfolio sind die technischen Voraussetzungen für Industrie 4.0 geschaffen. Für die erfolgreiche Umsetzung von Industrie 4.0 braucht es jetzt ein erweitertes Modell der respektvollen, partnerschaftlichen Zusammenarbeit: Großunternehmen liefern Plattformen und Komponenten, mittelständische Unternehmen entwickeln darauf eigene Lösungen und Geschäftsmodelle und die Endkunden integrieren diese in ihre digitale Wertschöpfungskette.“ Auf der Messe zeigte Siemens hierzu zahlreiche Neuheiten für kurze Markteinführungszeiten sowie eine hohe Flexibilität, Effizienz und Qualität in der Fertigungs- und Prozessindustrie. Das Unternehmen will mit integrierten Hard- und Softwarelösungen die Effizienz im Engineering bis 2020 um 30% steigern und setzt dabei auf die Digitalisierung der gesamten Wertschöpfungskette – von Design und Auslegung über Simulation und Optimierung im hauseigenen Virtualisierungscenter bis Inbetriebnahme und Service. Zudem hat der Konzern die Studie ‚The Digitalization Productivity Bonus: Sector Insights‘ vorgestellt. Sie zeigt, welche Produktivitätsgewinne durch Digitalisierung möglich sind. Demnach können Hersteller durch die Automatisierung und Digitalisierung ihrer Produktionssysteme und die damit verbundene Verbesserung der Fertigungsproduktivität, eine jährliche Produktivitätssteigerung durch Senkung der Fertigungskosten anteilig zum Gesamtumsatz von bis zu 9,8% erreichen. Unternehmen könnten die frei werdende Liquidität u.a. nutzen, um in neue Technik zu investieren bzw. diese auch sukzessive zu finanzieren.
Siemens: Die Stunde für Industrie 4.0 ist gekommen
Siemens AG
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