RFID-Schloss schützt Energieketten-Anschlüsse

Mit dem neuen RFID-Schloss für das Module Connect-Stecksystem erhalten Industriebetriebe einen sicheren Zugriffsschutz für ihre Energieketten.
Mit dem neuen RFID-Schloss für das Module Connect-Stecksystem erhalten Industriebetriebe einen sicheren Zugriffsschutz für ihre Energieketten. Bild: Igus GmbH

Mit einem neuen RFID-Schloss erweitert Igus sein modulares Stecksystem Module Connect um eine zusätzliche Sicherheitsfunktion. Die Lösung verhindert unautorisierte Eingriffe an Steckverbindungen von Energieketten und reduziert so das Risiko von Anlagenstillständen oder aufwendigen Serviceeinsätzen. Das Add-on wird direkt auf die bestehende Module-Connect-Schnittstelle aufgeclipst und verriegelt die Verbindung über einen Metallbolzen. Ein integrierter Mikrocomputer prüft, ob eine autorisierte RFID-Karte vorliegt. Nur dann lässt sich die Verbindung öffnen. Die Montage erfolgt werkzeuglos und eignet sich auch für die Nachrüstung bestehender Anlagen. Optional können Zugriffe protokolliert werden, was Wartung, Dokumentation und Qualitätsprozesse unterstützt. Das modulare Stecksystem bündelt unterschiedliche Leitungen – etwa Leistungs- und Busleitungen, Lichtwellenleiter oder Pneumatikschläuche – in einer zentralen Schnittstelle. Anstatt zahlreiche Einzelstecker anzuschließen, lassen sich mehrere Leitungen mit nur einem Steckvorgang verbinden. Unternehmen können so bis zu 80% Montagezeit einsparen und Fehlerquellen reduzieren. Durch die flexible Bestückung der Module entsteht eine kompakte, übersichtliche Schnittstelle, die sich sowohl für kleine Maschinen als auch für große Anlagen eignet.