
Mit 18,6Mrd.€ übertraf der nominale Umsatz der deutschen Elektro- und Digitalindustrie im August seinen Vorjahreswert um 11%. Die Inlandserlöse erhöhten sich dabei um 9,6% und die Auslandsumsätze um 12,1%. Besonders dynamisch entwickelten sich im August die Geschäfte mit Drittländern, die um 15,8% zulegen konnten. Die Erlöse mit Kunden aus dem Euroraum zogen moderater an – um 5,7%. Kumuliert von Januar bis August belief sich der aggregierte Branchenumsatz auf 153,9Mrd.€ und lag damit um 6,2% über seinem Vorjahreswert. Dabei wurden 72,5Mrd.€ (+7,2%) mit Geschäftspartnern im Inland und 81,5Mrd.€ (+5,3%) mit solchen im Ausland erwirtschaftet. Die Umsätze mit dem Euroraum legten um 4,5% zu, während die Geschäfte mit Drittländern zwischen Januar und August um 5,8% wuchsen.
Das Geschäftsklima in der deutschen Elektro- und Digitalindustrie ist im September insgesamt leicht gesunken. „Es bleibt aber klar im positiven Bereich”, sagte Dr. Andreas Gontermann, ZVEI-Chefvolkswirt. „Die Beurteilung der aktuellen Lage fiel etwas günstiger aus als noch im August. Die allgemeinen Geschäftserwartungen gaben dagegen nach.” Die Zahl der Beschäftigten in der heimischen Elektro- und Digitalindustrie lag zuletzt bei 864.800 bzw. 1,4% niedriger als vor einem Jahr. 11.200 arbeiten kurz.

















