Importpreise im Januar 2026: -2,3% gegenüber Januar 2025

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Bild: Statistisches Bundesamt

Die Importpreise waren im Januar 2026 um 2,3% niedriger als im Januar 2025. Im Dezember 2025 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat ebenfalls bei -2,3% gelegen, im November 2025 bei -1,9%. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Einfuhrpreise im Januar 2026 gegenüber dem Vormonat Dezember 2025 um 1,1%. Dies war der stärkste Anstieg gegenüber dem Vormonat seit Januar 2025 (ebenfalls +1,1% gegenüber Dezember 2024).

Die Exportpreise waren im Januar 2026 um 0,2% höher als im Januar 2025. Im Dezember 2025 hatten sich die Preise gegenüber dem Vorjahresmonat nicht verändert (0,0%), im November 2025 hatten die Preise 0,3% über denen von November 2024 gelegen. Gegenüber Dezember 2025 stiegen die Ausfuhrpreise um 0,9%. Dies war der stärkste Anstieg gegenüber dem Vormonat seit August 2022 (+1,6% gegenüber Juli 2022).

Energie mit größtem Einfluss auf Rückgang der Importpreise im Vorjahresvergleich

Den größten Einfluss auf die Gesamtentwicklung der Importpreise im Januar hatte erneut der Rückgang der Preise für Energie mit -21,1% gegenüber Januar 2025. Gegenüber Dezember 2025 stiegen die Energiepreise aber wieder an, im Durchschnitt um 3,5%.

Alle Energieträger waren im Januar 2026 günstiger als im Januar 2025: rohes Erdöl um 24,5%, Erdgas um 23,1%, Mineralölerzeugnisse um 16,8%, Steinkohle um 15,8% sowie elektrischer Strom um 4,0%. Gegenüber dem Vormonat wurde Energie insgesamt teurer. Am stärksten verteuerte sich elektrischer Strom mit +16,6%, gefolgt von Steinkohle mit +5,9%, rohem Erdöl mit +4,1%, Erdgas mit +3,1% sowie Mineralölerzeugnissen mit +0,7%.

Ohne Berücksichtigung der Energiepreise fielen die Importpreise im Januar 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,1%. Gegenüber dem Vormonat stiegen sie um 1,0%. Lässt man nur Erdöl und Mineralölerzeugnisse außer Betracht, lag der Importpreisindex 1,1% unter dem Stand von Januar 2025 und 1,2% über dem Stand von Dezember 2025.